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dabeigewesen




Der V.I.P. Flohmarkt - Schnäppchenjagd für jedermann

Schon vor dem offiziellen Beginn am 18. Mai war das Ausrichterteam beschäftigt. Die einen kümmerten sich um delikate Schnittchen, andere machten Obst zurecht oder drapierten ansprechend verschiedene Leckereien. Schließlich sollten sich Verkäufer wie Käufer bei dem diesjährigen Flohmarkt des Kontaktladens wohlfühlen.

Die Verantwortlichen waren jedenfalls auf alles vorbereitet und während drinnen für das leibliche Wohl hantiert wurde, füllten sich draußen allmählich die Tische auf der großen Freifläche der Einrichtung. Manche Kinder brauchten mehrer Touren, um all ihre Schätze den erwarteten Kunden anzubieten. Von kleinen Plastikfiguren über DVDs bis hin zu Bekleidung in vielen Farben wurde alles feilgeboten, was im Kinderzimmer keine Verwendung mehr hatte. Meist waren die Preisvorstellungen im Zwei- bis Drei-Euro-Bereich, aber Hochwertiges sollte auch schon mal 50 Euro kosten. Wie stets bei Flohmärkten wurde auch hier später bei fast jedem Preis gehandelt und dass man sich nicht einig wurde, gehört zum Geschäft dazu. Bei einer solchen Vielfalt musste man schon geduldig sein. Das fiel gerade den Neulingen unter den Verkäufern nicht leicht, hatten doch gerade sie große Erwartungen an den Markt. Da half es auch nichts, dass ganz professionell eine Geldkassette den finanziellen Erfolg sichern sollte.

Etwas später kamen dann auch Kooperationspartner des Kontaktladens hinzu und beteiligten sich mit eigenen Ständen. So Kollegen der zweiten Jugendfreizeiteinrichtung des VaV, dem OCB, und vom Jugendclub Mikado.
Am Ende der Veranstaltungen erfüllten sich nicht alle Hoffnungen auf gut gefüllte Geldbörsen - aber Spaß hat es allen bereitet und die Verpflegung entschädigte für manch´ entgangenes Geschäft ...

Momente beim VIP-Flohmarkt 2018




Tag der offenen Tür der Begegnungsstätte Warnitzer Bogen lud Anwohner ein

Traditionell im Mai lädt die Begegnungsstätte im Warnitzer Bogen zum "Tag der offenen Tür". So auch in diesem Jahr, am 15. Mai. Nicht nur die Haustür stand dabei weit offen, sondern mit einem kleinen Kuchenstand wurden neugierige Blicke und interessierte Nachfragen angezogen. Antworten gab - wer könnte es besser - die Einrichtungsleiterin Dorothea Wild und lud zum Begehen der im 1. Stock gelegenen Einrichtung ein. Zuvor noch ein Blick auf die Aquarell-Gruppe, die an diesem Tag ihrer Kunst im Freien nachging und verständlicherweise Aufmerksamkeit erzielte.

In der Einrichtung selbst stellte sich ein großer Teil der 26 Kurse vor. Um Platzprobleme zu vermeiden, wechselten sich diese ab, wodurch der Besucher stets vier bis fünf Kurse bei ihrer Arbeit kennenlernen konnte. So fachsimpelten einige der Frauen der "Strickliesel" mit Besuchern in dem einen Raum, während die "Holzwürmer" im Nachbarzimmer ihre Kunstwerke zeigten und vor allem die teils aufwändige Herstellung.
Vorbei am Computerraum fanden die Besucher dann zurück zum großen Saal und der Möglichkeit, einen kleinen Imbiss einzunehmen. Dort waren die Enkaustiker vertieft in ihr Hobby. Die Wachsmalerei, so lernte der interessierte Beobachter, ist auf vielfältigen Materialien möglich. Doch etwas handwerkliches Geschick ist schon notwendig, um kleine und größere Kunstwerke entstehen zu lassen.
Inzwischen war das Kuchenbuffet schon wieder leer und eine Maulwurfstorte wurde als Verstärkung gebracht. Für Genießer war die Warnitzer Straße 8 an diesem Tag einfach unwiderstehlich ...

Momente beim Tag der offenen Tür in der Begegnungsstätte Warnitzer Bogen




Der Mai ist gekommen und die "Bunte Platte" fand großen Zuspruch!

Freundlicherweise hatte der 1. Mai diesmal sogar ausreichend Sonne im Gepäck, so dass die "Bunte Platte" in diesem Jahr wirklich strahlte. Zum zweiten Mal hatte der Bürgerverein Hohenschönhausen das Fest vorbereitet. Sonnenschein und Programm lockten dann auch viele, Kinder, Eltern, Großeltern auf die Grünfläche vor den Warnitzer Bogen. Nur der Wind machte besonders den Ständen zu schaffen. So mussten auch die Vertreter des VaV (Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen) besonders auf alle leichten Standmaterialien Acht geben (oberes kleines Bild).

Echt gut gelaunte Menschenmassen bevölkerten ab 11.00 Uhr das Areal an der Falkenberger Chaussee/Ecke Vincent- van-Gogh-Straße, wo schon traditionell das Treiben von Bürgermeister Michael Grunst und dem obligatorischen "Frühschoppendixiland" eröffnet wurde. Ob die Diskussionsrunde mit Politikern über kommunale Fragen, das Angebot der vielen Vereine oder die Bratwurst vom Grill, alles wurde gerne angenommen. Aktionen zum Mitmachen waren besonders beliebt, wie Airbrushing von KFK (Kietz für Kids), hübsche Ballettröckchen von der Tanz- und Kreativwerkstatt, Sport-Tipps oder die Stricksachen der Gruppe "Die Strickmädels". Und natürlich heizte die Gruppe "Atemlos" mit Schlagern zum Mitsingen die Stimmung kräftig an. Ein wirklich gelungenes Bürger-Fest für alle.

Veranstaltungen zum 1. Mai im Rahmen der Bunten Platte




Sommerfeeling beim Wartenberger Frühlingstag

Am 22. April lud zum 7. Mal der Wartenberger Frühlingstag die Menschen im Kiez ein - und diesmal auch bei bestem Wetter. Zum zweiten Mal fand der Trubel am Wartenberger Bahnhofsvorplatz direkt hinter dem Nachbarschaftshaus statt. Das bewegte und vielseitige Bühnenprogramm, ein Fahrradparcours und zahlreiche Informationen - nicht nur über das Thema Umweltschutz - vieler Vereine und Institutionen aus dem Kiez lockten ca. 900 Menschen aus den Häusern. Sicher waren der Geruch nach Bratwurst und die Aussicht auf ein leckeres Bio-Softeis oder einen veganen Wrap auch nicht ganz unschuldig daran, dass alle großen und kleinen Gäste rundum zufrieden wieder nach Hause gehen konnten.

Die Organistor*innen des Umweltbüros dankten dem Nachbarschaftshaus für die gute Kooperation und alle Mitwirkenden schicken ein großes Dankeschön an die vielen Helfer*innen für ihre Unterstützung.

Frühlingsfest in Wartenberg




Wirtschaft und Kultur ganz nah beieinander

Vorhang auf für die zweite Ausgabe des Platten-Talks hieß es am Dienstagabend, dem 17. April, im Nachbarschaftshaus. Scheinbar zwei ganz verschieden geprägte Menschen trafen sich auf dem Sofa im Dünenpavillon. Die wirtschaftsnahe Ruheständlerin Dr. Hannelore Helbig-Zschäpe und der Hamburger Politologe Uwe Jonas. Sie sollten als Synonyme für Wirtschaft und Kultur gelten und der Frage nachgehen, ob beides in Einklang zu bringen ist. Moderatorin Stefanie Molthagen führte die beiden in souveräner Art auf einen letztlich recht harmonischen Pfad.
Denn spätestens bei der Aussage von Hannelore Helbig-Zschäpe, dass sie moderne Kunst mag, war die Brücke zu Uwe Jonas gebaut. Dazu kam Jonas Engagement im öffentlichen Raum, der ja auch der Wohnungswirtschaftsexpertin und heutigen Vorstandsvorsitzenden Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg ein Anliegen war und noch ist. Das anschaulichste Beispiel ist die rund 22.000 m² große Fläche um die Straßeneinmündungen Alt-Friedrichsfelde und Straße am Tierpark. Die drei Wandbilder wurden bis 2013 vom französischen Fassadenkünstler CiteCreation erschaffen.

Das ist auch das Jahr, in dem es Jonas nach Hohenschönhausen verschlug. Sein Arbeitsdomizil in der Auguststraße wurde ihm gekündigt und nun sollte es die Peripherie sein. In dieser ist er inzwischen als Kurator der Galerie "studio im HOCHHAUS" tätig, organisiert Projekte im öffentlichen Raum und widmet sich der Aufgabe, Kinder für die Kunst zu gewinnen. Sie seien aufgeschlossener, neugieriger und flexibler als Erwachsene. Helbig-Zschäpe sieht dieses Engagement mit Freude und wünscht sich noch, dass öfter auch zu einem Buch gegriffen würde und weniger die mobile Technik den Alltag prägt. Kinder und Jugendliche sind auch ein Thema ihrer Stiftungsarbeit. Ein Partner ist das Kinderhaus in Mark Brandenburg. Mit ihren Fördergeldern wird mal eine Reise bezahlt, Instrumente gekauft oder Unterrichtsmaterialien bereitgestellt.

Letztlich war es ein Talk der leisen Töne zu dem ganz harmonisch die Musik von Pan Chimzee passte, der mit seinen Eigenkompositionen den Nerv des Publikums traf. Besonders, als er bei dem Titel Cauliflower - von ihm selbst als Finger-Style-Musik bezeichnet - die Gitarre zum Zupfinstrument umfunktionierte (siehe auch Bild). Nun darf man auf die nächsten Gäste am 12. Juni gespannt sein.

Diskussionsrunde zwischen Wirtschaft und Kultur



Unterhaltsames "Brunnengeflüster" im Rahmen der Kulturbühne

Es war ein amüsanter Freitagabend, noch dazu ein 13., an dem im Dünenpavillon des Nachbarschaftshauses der wohl ungewöhnlichste Film über den Mühlenradbrunnen und seinen Kiez gezeigt wurde. Ein von den Machern, die sonst mehr Dokumentationen anbieten, als Theater-Film bezeichneter Geschichtsabriss. In sich abwechselnden Spiel- und Dokumentarszenen ließ man die Geschichte des Mühlengrundes auferstehen. Der Zuschauer erfuhr von den Anfängen mit einer Holländer Mühle bis hin zu einem ehemals prosperierenden Zentrum nach dem Bau der Neubausiedlung in den 1980er Jahren. Ein Wahrzeichen damals der am 14. April 1986 eingeweihte Brunnen. Alte Aufnahmen zeigen tausende Menschen, die zur Einweihung kamen. Inzwischen ist es dem Brunnen wie seinem Umfeld ergangen, eher schlecht.

Die Macher um Werner Schwarz und Björn Seidel-Dreffke wollen mit diesem Experiment an den Brunnen, seinen Schöpfer Achim Kühn und an die Menschen, die hier wohnen und wohnten und deren Erlebnisse und Geschichten erinnern. Vor allem dem Kiezaktiv und der Bereitschaft des Künstlers Kühn ist es überhaupt zu verdanken, dass im November 2014 der zuvor restaurierte Brunnen eine zweite Chance bekam. Ob seine letzte, wir wissen es nicht.

Dass die Brüche in der Biographie des Brunnens und letztlich auch der hier wohnenden Menschen alte Narben nicht schmerzen ließen, lag an den mit Spitzen und Spitzfindigkeiten gespiegelten Zeitgeist der unterschiedlichen Zeitabschnitte. Die Filmemacher der Arbeitsgemeinschaft Initiative Audio-Visuelle Medien für soziale Themen (IAVM) zeigten einprägsam, dass es Kunst heute schwer hat, wenn sie nicht gefördert wird. So konnte nur durch das Bundesprogramm Stadtumbau Ost das Brunnenumfeld überhaupt saniert werden. Nun aber fehlt das Geld, um den Betrieb kontinuierlich zu sichern. Keine guten Vorzeichen für den "Pusterich".

Mühlenradbrunnen



"Meine erste 6,0" - Christine Stüber-Errath zu Gast in der "Blauen Stunde"

Wenn jemand Weltmeisterin, dreifache Europameisterin und Gewinnerin weiterer Medaillen in seiner Traumsportart Eiskunstlauf war, dann müssten doch in diesem Leben alles nach Wunsch verlaufen sein?
So oder so ähnlich waren bestimmt die Vorstellungen der 40 TeilnehmerInnen im Nachbarschaftshaus an dieser Buchlesung der besonderen Art am 11. April, der "Show zum Buch". Weit gefehlt! In ihrer temperamentvollen Art demonstrierte Christine Stüber-Errath, dass neben den bekannten Erfolgen auch oft Abstürze ihr Leben bestimmten und wie sie sich nach dem Hummel-Prinzip wieder nach oben kämpfte. Angefangen hat sie als 5-jähriges Pummelchen, das ulkig genug war, um nicht übersehen zu werden. Eindrucksvoll war auch die Kombination eines Interviews, das sie als 9-jährige gab, in dem sie selbstbewusst verkündete Europameisterin werden zu wollen und dem folgenden Video der Kür zur EM in Köln 1973, bei der sie genau dieses Ziel in der gewohnten Eleganz erreichte.

Lustige Episoden wie die über die Kostüme, die immer Mama schneiderte, die Schlittschuhe, die sich zur richtigen Zeit wieder fanden, wechselten mit wehmütigen wie die Erinnerungen an die besonders interessanten und fairen Sportreportagen durch Heinz-Florian Oertel. Den Männern in ihrem Leben hatte Christine Stüber-Errath auch einige wichtige Abschnitte gewidmet, zum Beispiel Kolja, dem verrückten russischen Fan oder Frank Schöbel, mit dem sie eindrucksvoll als Paar zum "Liebestraum" von Liszt tanzte, obwohl wir heute wissen, dass die Kostüme viel zu eng waren. Nachdem sie als 19-jährige mit dem Eiskunstlauf abschloss, traute sie sich für den Film "Die Anfängerin" nach langer Zeit wieder aufs Eis. Inzwischen trainiert sie wieder regelmäßig und zeigte abschließend in einem kurzen Ausschnitt aus einer Schaulaufveranstaltung, dass sie auch mit 60 nichts von ihrem Können und ihrer Ausstrahlung verloren hat.

Quelle Hintergrundbild: Bundesarchiv Bild 183-M0802-0021, Christine Errath am 2. August 1973

Christina Errath stellt ihr Buch vor



Kiezlüt´schauten in Russland vorbei

Bei einer Neuauflage der Reihe "Wir gehen fremd" organisierten die Verantwortlichen am 23. März einen Russland-Abend. Bereits auf dem Hauptflur des Nachbarschaftshauses wurden Bilder der Künstler Waldemar und Alexandria Badt gezeigt. Im Dünenpavillon übernahm Johan Bodnar nach der Begrüßung die Aufgabe, auf die recht wechselhaften deutsch-russischen Beziehungen einzugehen. Der Referent vom Deutsch-Russischen Museum in Karlshorst erinnerte vor allem an die Zeit zwischen 1945 und 1990. Begriffe wie Stalin-Note, Reparationszahlungen und Krieg in Afghanistan spielten dabei eine Rolle. Der interessant vorgetragene Abriss hätte durchaus noch die aktuelle Beziehung stärker beleuchten und das Leben in Russland im Jahr 2018 spiegeln können, so jedenfalls die Meinung einiger, der rund 50 Gäste. Stattdessen übernahm nun die Küchencrew das Kommando und der erste Gang wurde serviert. Nach Pelmeni, mit verschiedenen Füllungen, gab es den Hauptgang. Ganz der russischen Tradition entsprechend, wurde nach dem Borschtsch eisgekühlter Wodka gereicht.

Gebäck und Früchte standen gerade als Dessert auf dem Tisch, da traten auch schon Yana Afronina und Viktor Varkintin auf. Das Duo Viana füllte fortan den Dünenpavillon mit typischer russischer Folklore. Die von Yana Afonina wundervoll vorgetragenen Volkslieder und Balladen handelten, wie könnte es anders sein, von Schmerz, Liebe und Leidenschaft. Neben dem Jüngling, der aus Verzweiflung seine Liebste entführen will, fanden auch Geschichten vom Frost, von Pferden und Kosaken zu den Ohren der Zuhörer. Begeisterung kam besonders bei Liedern wie "Wenn es Abend wird in der großen Stadt" oder dem Dauerbrenner "Kalinka" auf. Da erinnerte sich so mancher doch wieder an fast vergessene Zeiten, als mit sowjetischen Soldaten die Waffenbrüderschaft mit reichlich Alkohol gewürdigt wurde.

Russland Abend



Wanderung vorbei an Krummen See, Schloß Dracula und Nottekanal

Wie bestellt strahlte die Sonne am jenem 21. März und erzeugte große Vorfreude bei den 15 Wanderlustigen als der RB24 in Richtung Königs Wusterhausen rollte. Dort angekommen beschrieb Wanderführer Gunther Saß (rechts oben im Bild) die geplante Tour - und los ging es. Als erstes markantes Gebäude auf der rund zwölf km lange Runde wurde die Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule passiert, die blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit des planmäßigen Lernens bis zur 10. Klasse bietet. Sie diente als erstes gemeinsames Fotomotiv (siehe mittleres oberes Foto).
Schon bald danach wurden Pflasterpfade mit Waldboden getauscht und ein kleines Waldstück passiert, dem der Regen der letzten Tage noch anzumerken war. Niemand ließ sich aber davon beirren und alle folgten unverdrossen Wanderführer Gunther. Er lotste die Gruppe dann auch zielsicher zum ersten Ziel, dem Krummen See. Die eingelegte 20-minütige Brotzeit kam allen gelegen, um sich auf die nächste Etappe vorzubereiten.

Nach der Stärkung ging es an die Umrundung des Sees. Nicht ganz einfach, weil die Wege oft schmal und teilweise auch matschig waren. Da war schon ganze Konzentration gefragt. Aber auch das schafften letztlich alle - und noch immer ganz entspannt. Kein Wunder, immerhin waren die meisten Teinehmer*innen erprobte Wanderer, die regelmäßige bei "Wandere mit - bleib fit!" dabei sind. Und das Motto ist Programm. Keiner, die Ältesten hatten immerhin die 80 Lebensjahre bereits erreicht, machte schlapp. Im Gegenteil, Stimmung und Gesprächsstoff blieben stets auf einem hohen Pegel, man war ausgelassen und fröhlich und nahm aber auch aufeinander Rücksicht.
Vom Krummen See führte der Weg nach Schenkendorf, wo nicht nur die Zivilisation mit geteerten Straßen die Gruppe empfing, sondern auch das Schloß Dracula. Leider ist es nach der im Jahr 2008 erfolgten Zwangsversteigerung geschlossen wurden. Die Wandergruppe begnügte sich also mit einem Blick durch den Zaun und strebte dann dem Tagesziel entgegen. Entlang des Nottekanals führte der Weg Richtung KW von wo es per Bahn zurück nach Hohenschönhausen ging.

Wandern zum Krummen See



Line-Dance-Party rockt den Dünenpavillon - Tanzen bis die Füße rauchen

Kennen Sie eine Tanzveranstaltung bei der die Tanzfläche schon beim ersten Ton der Musik gefüllt ist? Nein? Dann waren Sie noch nicht bei einer Line-Dance-Party der Silver Eagles im Nachbarschaftshaus des Ostseeviertels. Jeden dritten Freitag im Monat treffen sich zwischen 40 und 50 begeisterte Tänzer aus Lichtenberg, Pankow, Marzahn-Hellersdorf und sogar Bernau im Dünenpavillon - so auch am 16. März.
Wieder waren alle Altersklassen von 13 bis 79 und alle Schwierigkeitsgrade von Anfänger bis Fortgeschrittene vertreten. Jeder ist willkommen, auch wenn er nur mal schnuppern möchte. Allerdings muss gewarnt werden, wer diesem Tanzfieber einmal verfällt, der ist verloren.

Getanzt wird von 17.00 bis 21.00 Uhr, damit jeder noch gut nach Hause kommt und seine Sohlen kühlen kann. Zu diesen Partys steigt man in seinen Lieblings-Jeans, man kann sich aber auch ein wenig westernmäßig stylen, mit Weste, kariertem Hemd oder Bluse und so man hat, einem passenden Hut. Tanzsportvereine tragen natürlich ihre speziell gefertigten Shirts, wie die Silver Eagles in Schwarz mit Adler.
Organisiert wird die Party sehr souverän von den Silver-Eagles-Gründern Marlies und Jürgen Häusler und als DJ erfüllt Jürgen (siehe oberes Bild) wirklich fast alle Wünsche der Tanzbegeisterten, von einfach wie "Black Coffee" bis schwierig wie "Strong Bounds" oder "Bring down the House". Sehr beliebt bei den Tänzern und fast einzigartig ist das elektronische Laufband, mit dem rechtzeitig der nächste Tanz angezeigt wird. Wer sich schließlich hungrig oder durstig getanzt hat, ist bei Ute und Thomas am Tresen bestens aufgehoben.

Line-Dance-Party



Auge in Auge mit dem Verbrechen - Kriminalfälle in der "Blauen Stunde"

Jemandem wie Kriminaloberrat a. D. Berndt Marmulla begegnet man nicht jeden Tag, einem Kriminalisten, der schwere Verbrechen aufgeklärt hat und unterhaltsam darüber zu erzählen weiß. So geschehen am 15. März in einer fesselnden Ausgabe der "Blauen Stunde" im Nachbarschaftshaus des Ostseeviertels.
Gebannt hörten die 32 Gäste, hauptsächlich Frauen, zu, denn es ging vorrangig um Verbrechen aus Leidenschaft. Egal ob aus Eifersucht, blinder Liebe oder anderen Gründen. Es gab einige Fälle mit diesem Hintergrund, die dank guter Polizeiarbeit auch restlos aufgeklärt wurden. Begonnen wurde mit dem Fall "Schokoladen-Lemke" aus dem Jahr 1948, bei dem ein Mann durch die blinde Liebe zweier Frauen zu einem Jüngeren, ums Leben kam. Ihm folgte der kuriose Fall des Phantoms mit der Taschenlampe 1973 in Pankow, der mit der Hilfe gewitzter Frauen aufgeklärt werden konnte. Auch der Fall der jungen Pferdewirtin aus Lübars, die 2012 ermordet wurde, um die Lebensversicherung zu kassieren, hatte seinen Ausgangspunkt in einer neuen Leidenschaft ihres Partners.
Großes Interesse fand auch die Entführung eines Babys 1988 am Prerower Platz in Hohenschönhausen, an die sich viele Zuhörer noch gut erinnern konnten. Eine verliebte Frau wollte damit ihre Beziehung kitten, konnte aber dank der guten Beobachtungsgabe einer Passantin und einer Nachbarin gestellt und das Baby seiner Familie zurückgegeben werden.

Berndt Marmulla, der über 25 Jahre kriminalistisch tätig war, verstand es sehr gut, sein Berufsethos deutlich zu machen. "Egal wie groß oder wie klein ein Fall war, entscheidend für uns war immer, den Täter zu ermitteln. Das war unser Ehrgeiz." Beispiele dazu finden sich auch in seinen Büchern "Der Sockenmord" und "Ein Mord, wie im Kino".

Bernd Marmulla berichtet über Kriminalfälle



Bürgerstiftung zeichnet Clubrat des Kontakladens aus

Erstmals fand die von der Bürgerstiftung Lichtenberg initiierte traditionelle Frühlingsgala im Theater an der Parkaue statt. Kirsten Falk, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, dankte zum Auftakt der Veranstaltung am 10. März den Hausherren und auftretenden Künstlern und Künstlerinnen für ihr Engagement. Die Erlöse der Veranstaltung summierten sich auf 3.955,00 Euro, die, wie immer, Lichtenberger Projekten zugutekommen.
Robert Wiese, Lehrer an der Schule am Rathaus, führte durch das bunt gemischte Programm, das die Besucher*innen immer wieder mit starkem Beifall würdigten. Unter ihnen auch Bezirksbürgermeister Michael Grunst.

Einer Tradition der Gala folgend, wurde auch in diesem Jahr die Ehrung der "Lichtenberger Helden" vorgenommen. In Anerkennung ihrer in der Vergangenheit gezeigten couragierten Arbeit erhielt der Clubrat der Jugendfreizeiteinrichtung Kontaktladen V.i.P., deren Träger der VaV Hohenschönhausen ist, die Auszeichnung. Sie wurde stellvertretend für das sechsköpfige Kollektiv von Dominik Kätel, Domenic Lenz und Steve Fester (auf dem Bild von links) aus den Händen von Kirsten Falk und Robert Wiese entgegengenommen. Die Ehrung, die mit einem Preisgeld in Höhe von 300,00 Euro dotiert ist, erkennt an, dass der Clubrat wichtiger Ansprechpartner für die Jugendlichen der Region ist, das pädagogische Team in der täglichen offenen Arbeit unterstützt und das Entwickeln eigener Projekte vorantreibt.
In der Gesamtheit lernen auf diese Weise die Jugendlichen demokratische Prozesse mitzugestalten und spüren, dass ihre Stimme in der Gesellschaft zählt. So wurde im vergangenen Jahr zur Bundestagswahl ein Wahlcafé für die Anwohner*innen am Wahlsonntag eingerichtet und damit Jung und Alt zu politischen Themen bei Kaffee und Kuchen zusammengeführt. Das ist besonders, da freiwilliges, ehrenamtliches und jugendliches Engagement selten geworden ist.

auszeichnung helden



Lichtenberger Frauenpreis 2018 verliehen

Der 8. März war ein passendes Datum für die Verleihung des diesjährigen Lichtenberger Frauenpreises. Für ihre außergewönliche Arbeit wurden aus diesem Anlass vier Frauen bzw. Projekte nominiert. Ein Zeichen für erfolgreiche Arbeit, dass der VaV Hohenschönhausen mit zwei Nominierungen dabei vertreten war - zum einen Evelyn Ulrich, Geschäftsführerin des Vereins, persönlich und gemeinsam mit der AG Fachtag Alleinerziehende (Informationen dazu weiter unten in einem separaten Beitrag), deren aktives Mitglied sie ist. Weiterhin wurden Monique Mathis von der HOWOGE und das Sozialwerk des dfb nominiert (unteres der beiden Bilder).

In Anwesenheit der Laudatorinnen Gesine Lötzsch, MdB, Heidi Schmidke, Runder Tisch Lichtenberger Frauen, Christina Emmrich, Vorstandsvorsitzende VaV, und Frau Leyh, Frauenhaus Hestia, nahm Bezirksbürgermeister Michael Grunst die Auszeichnung vor und ehrte mit dem Frauenpreis 2018, gemäß Entscheidung der Jury, die AG Fachtag Alleinerziehende (oberes der beiden Bilder - von links: Michael Grunst, Marion Scheidler BA, Nicole Triloff CSW, E.U., Evelyn Ulrich, Majel Kundel Gleichstellungsbeauftragte BA).
Der Vorstand des VaV sagt herzlichen Glückwunsch an Evelyn Ulrich und Ihre Mitstreiterinnen.

Christina Emmrich
im Namen des Vorstandes des VaV

Nominierten und Gewinner Frauenpreis 2018



Lesung in Erinnerung an Eva Strittmatter

In der Reihe "Kulturbühne" wurde am 23. Februar zu einem musikalisch-literarischen Abend unter dem Titel "Die eine Rose überwältigt alles" in den Dünenpavillon des Nachbarschaftshauses eingeladen. Die Organisatoren des Vereins für ambulante Versorgung (VaV) erinnerten an diesem Abend an die Autorin Eva Strittmatter, die der Nachwelt ein umfangreiches Werk, bestehend aus Lyrik und Prosa, hinterlassen hat.

Zu DDR-Zeiten stand sie oft im Schatten ihres Mannes Erwin Strittmatter, der mit Büchern wie "Ole Bienenkopp" oder "Der Laden", die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, der wohl bekanntere Teil des Ehepaares war. Dass aber auch Eva Strittmatter den Menschen viel zu sagen hatte, bewiesen die Akteure der Veranstaltung Ute Knorr und Ingolf Alwert mit den ausgewählten Texten. Die inhaltliche Vielfalt und emotionale Tiefe, die darin zum Ausdruck kamen, beeindruckte die Zuhörer sichtlich. Die Klavierstücke, die Dirk Morgenstern präsentierte, fügten sich harmonisch in die Vorträge ein und rundeten so den Abend gelungen ab.

Lesungen zu Ehren Eva Strittmatters



Erfolgreicher Berufsorientierungstag im Kontaktladen

Einer Tradition des Vereins für ambulante Versorgung (VaV) folgend wurde in diesem Jahr wieder ein Berufsorientierungstag durchgeführt. Erstmalig prägte die Handschrift der Mitarbeiter der Jugendfreizeiteinrichtung Kontaktladen VIP diese Veranstaltung. In Vorbereitung wurde gemeinsam mit potenziellen Teilnehmer*innen in kleinen Workshops interessierende Berufe ausgewählt, dazu auftretende Fragen festgeschrieben, Plakate gestaltet und sich letztlich auf die Durchführung in Form einer kleinen Messe verständigt, auf der die Jugendlichen die Möglichkeit haben würden, sich über bestimmte Berufe zu informieren. Als Ansprechpartner für die Jugendlichen konnten Securitas Sicherheitsfirma, Zapf Umzüge, Starthilfe Network und die Jugendberufsagentur Lichtenberg gewonnen werden.

Während des Berufsorientierungstages am 22. Februar erhielten die knapp 40 informationssuchenden Jugendlichen der Region 1 detailierte Informationen zum Thema Ausbildung und Vorbereitung darauf. So benannte Frau Helinski, Koordinatorin der Jugendberufsagentur Lichtenberg, vielfältige Unterstützungsangebote und stand für vielfältige Fragen und Anregungen den ganzen Tag zur Verfügung. Dr. M.-Anetta Beyer von Starthilfe Network stellte an Beispielen einzelner Berufe die dafür notwendigen Fähigkeiten dar und glich diese mit den Einschätzungen der Jugendlichen über deren eigenen Fertigkeiten und Interessen ab.
Aber auch die Praktiker*innen erhielten starken Zuspruch. Am Stand der Firma Zapf Umzüge wurden die sieben Arbeitsbereiche und mögliche Ausbildungsplätze vorgestellt. Ebenso konnten sich die Jugendlichen bei der Sicherheitsfirma Securitas über die dort vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten informieren.
Doch auch für die Pausen oder für weiterführende Gespräche hatten die Mitarbeiter des Kontaktladens vorgesorgt - mit einem reichhaltigen Buffet.

Berufsorientierungstag 2018



"Bürgermeister ist der beste Job, den es gibt"

Viel Harmonie - auch bei der Bewertung der Arbeit als Bürgermeister - bei den beiden Gästen des neuen Veranstaltungsformates "Platten TALK" am Dienstag Abend im Dünenpavillion des Nachbarschaftshauses im Ostseeviertel. Dennoch trafen sich mit dem aktuellen Lichtenberger Bürgermeister Michael Grunst und der früheren Bürgermeisterin und heutigen Vorstandsvorsitzenden des VaV, Christina Emmrich, zwei unterschiedliche Menschen bei Moderator Falk Schneider. Der ruhige Grunst, bekennender Lichtenberger und Eisern-Union-Fan, sowie die agile Emmrich. So kommt es nicht unerwartet, dass sie sich als zielstrebig und ungeduldig charakterisiert. Da verwundert es nicht, dass sie selbst im Ruhestand Familienzeit - jetzt für ihre Enkel - akribisch plant. Entspannung findet sie bei der Gartenarbeit und beim Lesen - vorrangig Krimis, weil, so Christina Emmrich, man dabei wunderbar seine Sinne schärfen kann.

Das interessierte Publikum erfuhr viel über den Werdegang der Gäste auf dem Podium. Beide gelangten über ehrenamtliche Tätigkeit zur politischen Arbeit. Grunst näherte sich zudem mit einer Verwaltungslaufbahn den größeren politischen Aufgaben, Emmrich über die Gründung des VaV im Jahr 1991 als Alternative zur drohenden Arbeitslosigkeit. Beide prägte vor allem die Arbeit im Kiez, weshalb sie diese auch als zentrales Element in ihrer Karriere betrachten. Michael Grunst als Bürgermeister muss allerdings jetzt das Wohl aller Lichtenberger Stadtteile im Blick haben, um die notwendige Balance untereinander zu erzielen, was er als größte aktuelle Herausforderung sieht. Christina Emmrich bekennt dagegen, dass sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für den VaV in erster Linie das Engagement im Kiez sieht, denn hier gäbe es viel zu tun und nennt Stichworte wie Alleinerziehende, Wohnungslose oder ärztliche Versorgung. Das greift dann auch der Bürgermeister auf, der Probleme der Sozialpolitik benennt. Das beginnt mit fehlenden Kita- und Schulplätzen, setzt sich fort bei Unterstützung für Schulabschlüsse sowie Ausbildungsplätze und mündet schließlich in der Notwendigkeit, existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen, um Armut in Lichtenberg deutlich zu senken und die Attraktivität des Stadtbezirks weiter zu erhöhen. Auf die Frage des Moderators nach dem Zustand Lichtenbergs in zehn Jahren erklären beide unisono, dass die Sonne über Lichtenberg scheinen werde.

Leider fehlte der dritte erwartete Gast wegen Krankheit. Jean-Philippe Kindler hatte dennoch seinen Auftritt - per Videoeinspiel. Die dabei erhaltene Kostprobe seiner Texte zeigte, wie gut er mit seinem "Poetry Slam" in die Runde gepasst hätte.
Einen kleinen Eindruck von der Veranstaltung vermittelt dieser Link: Platten Talk

Bürgermeister unter sich - Michael Grunst und Christina Emmrich



Dudel Lumpi begeisterte die Grashalm-Faschingsgesellschaft

Am 10. Februar war es wieder soweit - Faschingszeit im Familienzentrum Grashalm des VaV. Nach aufregenden und aufreibenden Vorbereitungen übertraf die Resonanz die Erwartungen der Organisatoren rund um Nadja Rammelt deutlich. Das umfangreiche Programm erlebten fast 200 Besucher*innen von 0 - 75. Toll verkleidet kam oft die ganze Familie, vom Klein- und Schulkind bis zu den Eltern und Großeltern. Alle fanden Gefallen an den vielfältigen Möglichkeiten an diesem Nachmittag in den Räumen des Nachbarschaftshauses.

Besonders Dudel Lumpi zog mit seiner musikalischen Faschingsreise die Jüngeren in seinen Bann. Mit der Balaleika von Russland bis zum Banjo nach Amerika nahm der Clown die Kinder mit, die dabei ihr Wissen über die Länder und deren Musikinstrumente einbringen konnten. Zum aktiven Mitmachen mussten die Kids nicht lange gebeten werden - die ganz Mutigen von ihnen fanden den Weg zur Bühne und begleiteten Dudel Lumpi ein Stück seines Weges.
Doch es gab noch viel mehr: Ein Bad in tausend Luftballons und einmal auf einer Turnmatte über den Ballons schweben, sich toll schminken lassen oder Topfschlagen spielen. Für viele Kinder hätte es noch lange an diesem Samstag so weiter gehen können, wären da nicht die Organisatoren und manche Eltern, denen bei soviel Trubel langsam die Kräfte schwanden ...

Bürgermeister unter sich - Michael Grunst und Christina Emmrich



Wenn Clown mit Nonne tanzt ist wieder Faschingszeit

Der Fasching in der Seniorenbegegnungsstätte im Nachbarschaftshaus hat Tradition und machte auch am 1. Februar 2018 seinem guten Ruf alle Ehre. Schon vor der Zeit kamen die ersten Kostümierten, um sich zielgerichtet einen Platz zu sichern, der später gute Sicht und zügigen Tanzbodenkontakt garantierte. Viele, der über vierzig Seniorinnen und Senioren, hatten nicht nur ein kleines Hütchen auf, sondern kamen perfekt vorbereitet zum Jahreshöhepunkt der Karnevalszeit.
Nach Kaffee und Pfannkuchen spielten die Memories zum Tanz, zur Polonaise und zum Schunkeln. Dann bat der Clown die Nonne zum Tanz und der graue, neblige Februartag rund um das Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel war schnell vergessen. Kein Wunder, dass der Nachmittag bei toller Stimmung kaum ein Ende fand. Als dann doch, verabredeten sich viele schon für den Tanztee am 22. Februar an gleicher Stelle.

Fasching in Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Straße