Rückblick auf Veranstaltungen

im Nachbarschaftshaus


28. Juni 2019
Ein Abend mit mehr als Tulpen aus Amsterdam bei "Wir gehen Fremd"

Die Reise in die Niederlande im Rahmen von „Wir gehen Fremd“ im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel war wie stets umfangreich vorbereitet, doch die bei solchen Veranstaltungen stets notwendige Mindestteilnehmerzahl wollte einfach nicht zustande kommen. Die Verantwortlichen des VaV und des Hauses entschieden sich für die angemeldeten Interessenten und starteten den vorbereiteten vielseitigen Abend über die Niederlande.

Blau-weiß-rote Fähnchen, orange Servietten und Bilder bekannter Holländer schmückten die Tische, das typische Fahrrad war ebenfalls vorhanden und auf dem Buffet dufteten holländische Erbsensuppe, Poffertjes, Fritjes, Bitterballen, Käsewürfel, Matjes und andere Köstlichkeiten. Für Biertrinker gab es auch die holländische Marke in den kleinen grünen Flaschen. Doch zuvor konnte man noch einiges über das Land erfahren und vor allem sehen. Denn dank Tamina Kallert vom WDR (Westdeutscher Rundfunk) wissen wir jetzt auch, wie preiswert ein Aufenthalt in Amsterdam sein kann.
Den krönenden Abschluss bildeten Christoph Sanft (im Bild links) und Martin Stange vom Berliner Salonorchester, die alle Schlager und Oldies in Erinnerung riefen, die jemals über dieses schöne Land und seine Hauptstadt geschrieben wurden. Es war für alle ein amüsanter und informativer Abend und man war sich einig: Wir gehen wieder Fremd - Mexiko, wir kommen am 27. September!

Elfi Sinn

Rose-Mary Hein

20. Juni 2019
Rose-Mary Hein bringt Spannung in die "Blauen Stunde"

Trotz der hohen Temperaturen kamen viele Krimifreunde und -Interessierte am 20. Juni 2019 ins Nachbarschaftshaus, um der Autorin Rose-Mary Hein gebannt zu lauschen. Nach dem Erstling „Vernissage des Bösen“ stellte sie mit „Blutkreide“ einen neuen Fall für die Berliner Ermittler um Kommissar Gregor Bär vor. Zwei Männer wurden brutal getötet, ihre Leichen findet man innerhalb eines Kreidekreises. Ein dritter, der offensichtlich um eine alte Schuld weiß, schweigt, obwohl er sich auch in Lebensgefahr befindet.
Wie liest man aus einem spannenden Krimi, ohne die Lösung des Rätsels zu verraten? Das ist offensichtlich nicht so einfach. Aber Rose-Mary Hein hat das perfekt gelöst, indem sie die Mordszenen aus der Sicht des Täters las und dann die Zuhörer an den ersten Ermittlungen teilhaben ließ. Es sind keine angenehmen Eindrücke, die dort wiedergegeben werden, aber man spürt die unterdrückten Emotionen und auch die fast unerträgliche Spannung, die einen guten Thriller ausmacht.
Den ersten Szenen aus dem neuen Buch folgten Kurzgeschichten wie "Der Kugelfisch und Blümchen", die sehr gekonnt mit schwarzem Humor in Szene gesetzt waren. Schwarz ist ihr Programm, das war sowohl im Buch als auch in den Geschichten gut erkennbar. Rose-Mary Hein hat das selbst so bezeichnet: „Böse kann ich gut." Und das hat sie an diesem Nachmittag auch bewiesen.

Elfi Sinn

Rose-Mary Hein

24. Mai 2019
Fest der Nachbarn

Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur war der Garten unseres Nachbarschaftshauses im Ostseeviertel Mittelpunkt des diesjährigen Nachbarschaftsfestes. Das Fest der Nachbarn –„European neighbour’s day“ – wird jährlich europaweit an einem Tag, diesmal am Freitag, den 24. Mai, gefeiert.
Im Rahmen des Festes wurde die Ausstellung des Internationalen Zeichenwettbewerbes des Landes Brandenburg eröffnet und mit viel Freude das längste Nachbarschaftsbild gestaltet. Bilder des Zeichenwettbewerbes von Kindern aus verschiedenen Ländern weltweit zum Thema „Begegnung, Freundschaft und Familie" sind als Ausstellung noch bis 06. August in den Räumlichkeiten des Nachbarschaftshauses (Flur Erdgeschoss) zu sehen.

Darbietungen von Kursleiter*innen, wie Bauchtanz, Line-Dance, der Spielmannszug und Thai Chi begeisterten die Besucher*innen zumal auch für das kulinarische Wohl bestens gesorgt war.

Sylvia Schulz

Malereien

16. Mai 2019
Die „Blaue Stunde“ mal ganz anders

Es ist schon eine gute Tradition im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, dass zur „Blauen Stunde“ interessante Menschen ihre Bücher vorstellen. Diesmal sollte eigentlich Dr. Karamba Diaby aus seinem Buch „Mit Karamba in den Bundestag – Mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament“ lesen. Doch der Sozialdemokrat Dr. Diaby, der seit 2013 Mitglied des Bundestages ist, musste gerade an diesem Tag an wichtigen Abstimmungen im Bundestag, u. a. über die Mitgliedschaft in bestimmten Gremien, abstimmen, fiel demzufolge als Vortragender aus.
Damit hatte ganz sicher niemand gerechnet. Sollte also die „Blaue Stunde“ im Nebel verschwinden? Natürlich nicht! Für alle, die sich trotz des stürmischen Wetters tapfer auf den Weg gemacht hatten, fand dennoch eine Lesung statt. Silke Tews, die Leiterin der Begegnungstätte Ribnitzer Straße, hatte kurzentschlossen eine passende Auswahl an Literatur besorgt und las, wie immer zum besonderen Tee, Geschichten zum Nachdenken und heitere Klassiker wie „Das Ei des Kolumbus" oder „Das Geheimnis der Zufriedenheit". Vor allem die Geschichten aus dem Buch von Gisela Rieger „111 Herzensweisheiten“ erheiterten nicht nur, sondern wärmten, neben dem köstlichen Tee, auch das Gemüt. Ein gute Lösung, mit der die Anwesenden auch höchst zufrieden waren.

Elfi Sinn

Silke Tews als Vorleserin

14. Mai 2019
Europapolitik im Plattentalk

Europa in Lichtenberg? Sogar in Hohenschönhausen? Ja, das gibt es! In, wie gewohnt, gemütlicher Atmosphäre hat die Europabeauftragte des Bezirkes Lichtenberg Mareen Mater erst dem Moderator Falk Schneider Rede und Antwort gestanden, wo sich im Stadtteil Europa versteckt. So in Bildungsprogrammen, Gebäuden, in Infrastruktur und sogar in jedem von uns… Beispielsweise ist das Nachbarschaftshaus mit Europamitteln modernisiert worden, sonst könnten wir all die tollen Veranstaltungen nicht machen!

Eine leidenschaftliche Europabeautragte, ein wissbegieriger Moderator und kurzweilige Texte des Poetryslamer Nick Pötter trugen zu einer lockeren Stimmung bei, bei der natürlich auch das Publikum Fragen beantwortet bekam. Am Ende des Abends gingen alle beschwingt, mit Europa im Herzen, nach Hause.

Beate Janke

Politik und Poetryslam

28. April 2019
Sonntagslesung im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel

Eine Matinee, in der viel gelacht wurde, bescherte Peter Bause seinen Gästen. „Und eine zog sich in der Küche aus“- war nur eine der Kurzgeschichten am 28. April im Dünenpavillon, die der bekannte Schauspieler las, erzählte und spielte – alles in einem. Wer ihn nur aus seinen Rollen im Deutschen Theater oder im Theater am Schiffbauerdamm kannte, erlebte eine ziemliche Überraschung, denn Bause ist ein echter Entertainer, der sein Publikum vom ersten Satz an gut unterhielt.
Neu waren sicher für einige die Geschichten aus seiner Kindheit in Magdeburg, wie die vom trompetenden Onkel Wilhelm, der damit den Untergang der „Titanic“ inszenierte oder die Anekdoten vom soufflierenden Literaturfreund in der ersten Reihe im Theater, der gekonnt die Hänger der Schauspieler ausglich. Auch Klassiker des Humors, wie die Geschichte vom Plättbrett oder die sich dramatisch entwickelnde Beseitigung von zahlreichen Whiskey-Flaschen lösten immer wieder Lachsalven aus. Ebenso seine Betrachtungen zum Alter oder die gekonnt formulierte Überraschung, wie Menschen seiner Generation überlebt haben, ohne all das, was heute so unverzichtbar erscheint, die zwar nachdenklich stimmten, aber immer mit einem heiteren Unterton. Ein sehr gelungener Vormittag, der gerne wiederholt werden kann.

Elfi Sinn

Peter Bause als Entertainer

8. März 2019
Thematische Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

Auf Initiative des Vorstandes des VaV erhielt die diesjährige Veranstaltung zum Internationale Frauentag ein thematisches Programm. Unter dem Titel „Jede Gabe ist eine Aufgabe“ wurde sich Käthe Kollwitz, die diesen Ausspruch auch formulierte, gewidmet.
Am 8. März kamen etwa 20 interessierte Gäste in die Schmökerstube des Nachbarschaftshauses, um bei Kaffee und Kuchen über das Leben, die politischen Einstellung und die Arbeit von Käthe Kollwitz mehr zu erfahren als die bekannten Thesen und die häufig gezeigten Werke der Künstlerin wie der mehrteilige Zyklus "Ein Weberaufstand" oder "Trauernde Eltern". Unter den Besucherinnen auch Kerstin Zimmer, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke in der BVV Lichtenberg, mit roten Rosen für die Frauen.

Nach Begrüßung und einleitenden Worten durch die Vorstandsvorsitzende des VaV Christina Emmrich übernahm der Historiker Dieter Reichelt. Ihm gelang es, die Kollwitz sehr differenziert darzustellen. Einsatz für die Ideen einer veränderten Gesellschaft ja, aber gewaltsame Novemberrevolution nein. Erstes weibliches Mitglied der Preußischen Kunstakademie, aber Mitunterzeichnerin eines Briefes gegen die drohende Naziherrschaft, was nur zwei Jahre später ihren Rauswurf aus der Akademie auf Betreiben der Nazis zur Folge hatte.

Veranstaltungsbilder zur Veranstaltung über Käthe Kollwitz
Kollwitz machte nach eigener Aussage keine proletarische Kunst, sie wollte jedoch die arbeitenden Menschen zeigen, sie wollte sich gegen Unrecht positionieren und lernend aus ihrem wohl größten Lebensfehler setzte sie sich in ihrer zweiten Lebenshälfte für Frieden und vor allem gegen Gewalt in jeder Form ein. Ihr Umdenken trat mit dem Tod ihres jüngsten Sohnes im 1. Weltkrieg ein, den sie gegen den Willen ihres Mannes, dem Arzt Karl Kollwitz, in den Krieg nicht nur ziehen ließ, sondern ihn dabei sogar unterstützte. Später schuf sie mehrere Skulpturen und Grafiken gegen Krieg und Gewalt - eine Skulptur auch für den Soldatenfriedhof im heutigen Belgien, wo ihr gefallener Sohn beigesetzt ist.
Das Ende des 2. Weltkrieges erlebte die couragierte Frau nicht mehr, am 22. April 1945 verstarb sie in Moritzburg, wohin sie nach den Bombenangriffen auf Berlin in letzter Instanz geflüchtet war. Der Zerstörung des Wohngebäudes fielen auch viele Skizzen, Grafiken und andere Werke der Künstlerin zum Opfer.

Sehr zur Auflockerung trug ein Film aus dem Jahr 1971 bei, der dem Volk „aufs Maul schaute“, indem das Kollwitzdenkmal am gleichnamigen Kollwitzplatz abgelichtet und das Unverständnis der Anwohner durch Originaltöne lebendig wurde, dass die Kinder das Denkmal als Spielfläche nutzten. Ganz im Gegensatz zur Absicht des Bildhauers Gustav Seitz, der das Denkmal extra mit einen großen Sockel schuf, damit Kinder auf dem Denkmal spielen könnten. Das hätte sicher auch Käthe Kollwitz gefallen …

Uwe Barthel


28. Februar 2019
Narren-Spaß in der Begegnungsstätte

Unter dem Motto „Die Narren sind los!“ feierten auch in diesem Jahr die Karnevalisten ihren Saisonhöhepunkt. Da schwang ein Cowboy seinen Hut und Rotkäppchen tanzte mit einem Strafgefangenen - Prinzessinnen, Matrose, Maus und Krankenschwester reihten sich mit in die Polonaise ein. Fasching ist eben eine Jahreszeit für junge und ältere „Jecken“.
Zur Livemusik des Duos VIS A VIS wurde getanzt, mitgesungen sowie manches Späßchen getrieben und in ausgelassener Stimmung bis in die frühe Abendstunde die Hüften geschwungen und viel dabei gelacht.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen für das großartige Ausschmücken des Saales und die umsichtige und freundliche Bewirtung sowie Nachbereitung. Mit einem großen Applaus bedankten sich die Besucher bei dem Gesangs-Duo und den Organisatoren und freuen sich schon auf den nächsten Tanz mit Live-Musik im März in der Seniorenbegegnungsstätte im Nachbarschaftshaus in der Ribnitzer Straße.

Silke Tews

Duo VIS A VIS

21. Februar 2019
"Blaue Stunde" über das Leben des Schauspielers Rolf Ludwig

Sich an große Schauspieler zu erinnern, kann für jeden etwas anderes bedeuten, ganz besonders bei einem so beliebten Schauspieler wie Rolf Ludwig, Jeder kann sich bestimmt an eine oder mehrere Filmrollen erinnern, begonnen mit dem Märchenfilm „Das Feuerzeug“ bis zu „Der Dritte“ oder „Abschied“. Für viele Theaterbesucher bleibt er unvergessen als Truffaldino in Goldonis "Diener zweier Herrn" oder als Drache in der Drache von Schwarz.

Die Erinnerungen von Gisela Ludwig, die sie am 21. Februar mit zahlreichen Besuchern der „Blauen Stunde“ in der Seniorenbegegnungsstätte teilte, sahen natürlich ganz anders aus. Sie kannte Rolf Ludwig schon, ohne es zu wissen. Schließlich schmuggelte er sie schon als Baby in Dresden ins Theater, um ihrer Mutter, einer Schauspielkollegin, zu helfen.
Wirklich kennen und lieben gelernt haben sie sich erst viel später, auf eine sehr eigene, berührende und auch komische Art, bei der rote Wollsocken eine besondere Rolle spielten. Es ist dem Verlag "Das Neue Berlin" zu danken, dass das Buch "Nüchtern betrachtet ... und immer geliebt" von Rolf Ludwig, das bereits 1995 erschien, neu aufgelegt und mit den persönlichen Erinnerungen von Gisela Ludwig ergänzt wurde.
Nach einer köstlichen Anekdote über den Dreh zu „Lotte in Weimar“, in der Rolf Ludwig die Zusammenarbeit mit Lilly Palmer und das Zusammentreffen mit deren Mann Carlos Thomson bei Nordhäuser Doppelkorn sehr unterhaltsam beschrieb, kam er auch direkt in Audioaufnahmen selbst zu Wort. Während eines Abends mit Berliner Liedern sang er „Zickenschulze aus Bernau“ und „In fünfzig Jahren ist alles vorbei“ mit so viel Spaß und Freude, dass es spontanen Beifall gab. In diesem Jahr jährt sich sein Todestag zum 20. Mal, aber die Erinnerung an ihn war sehr lebendig an diesem interessanten Nachmittag im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel.

Elfi Sinn

Gisela Ludwig



Erinnerungen aus dem Jahr 2018 im Archiv    


Rückblick auf Veranstaltungen

außerhalb des Nachbarschaftshauses


21. Juni 2019
11. Kiezfest im Ostseeviertel war bunter denn je


Bestes Kiezfest-Wetter, eine Bungee-Spinne und Kaffeegeruch empfingen die Besucher*innen des Kiezfest Ostseeviertel am Freitag, den 21. Juni - dem Tag der Sommersonnenwende, am Malchower See.
Als Event der Fete de la Musique war das Bühnenprogramm in diesem Jahr noch bunter als sonst. Zum Auftakt eröffnete  Bezirksbürgermeister Michael Grunst, gemeinsam mit Stadtteilkoordinatorin Beate Janke das Fest.
Im weiteren Verlauf erlebten die Gäste eine interessante Mischung von Deutschrock, Hip Hop, Pop, Elektro und R´n´B. Neben vielen Akteuren aus dem Kiez mit Karate-, Tanz- und Judovorführungen und einer hervorragenden Beatbox-Performance des jungen „Beatboxer Bob“ aus der JFE Mikado gab es mit „Willy Wombat“, „K´Sino und Selim“ und „Voids in Space“ drei Musikacts aus anderen Teilen Berlins zu erleben.

Vielfalt beim Kiezfest

Auf dem Festplatz konnten Pferde geritten, Rollen gerutscht, Karussell gefahren, Armbrust oder Torwand geschossen und dem Hertha BSC Maskottchen „Herthinho“ begegnet werden. Die Polizei codierte wieder Fahrräder und die Freiwillige Feuerwehr Falkenberg kam mit Einsatzwagen und vielen Jugendlichen, die extra den Beginn ihrer Sommerfahrt etwas nach hinten verschoben hatten. Selbstverständlich wurden auch ausreichend Getränke und Speisen angeboten.

Vielfalt beim Kiezfest
Insgesamt war es eine tolle Atmosphäre am traumhaften Malchower See. Die Organisator*innen danken allen Sponsor*innen für die große Unterstützung, den vielen Beteiligten, ohne deren Engagement dieses Fest nicht hätte stattfinden können und natürlich den ca. 3.500 super gelaunten Besucher*innen, die das Fest belebten.
Stadtteilkoordination, Fotos: Frank Müller



06. Juni 2019
Gemeinsames Fest zum Ende der Fastenzeit


Es war ein wunderschönes Fest zum Ende der Fastenzeit - auch unter dem Namen Zuckerfest bekannt. Das Fest wurde am 06. Juni 2019 von verschiedenen Kiezakteuren - unter ihnen auch Einrichtungen und Projekte des VaV - organisiert und fand im BENN HSH Nord Büro und auf der umliegenden Grünfläche statt. Auch wenn uns der Regen überrascht hat, wurde schnell reagiert und er konnte der guten Laune nichts anhaben. Es war ein wunderbarer Nachmittag mit gutem Essen, tollen Gesprächen und Diskussionen und einem bunten Kinderprogramm. Besonders schön war die Livemusik und die Moderation durch Beate Janke.

Fest zum Ende der Fastenzeit
Mit dabei waren: BENN HSH Nord, SPIK e.V., Trialog, Berliner Jungs, WB 13, GU Wartenberg, GU Hagenower Ring, GU Seehausener, GU Hausvaterweg, die Stadtteilkoordinatoren Hohenschönhausen Nord und Einrichtungen des Vereins für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. Finanziell wurde das Fastenbrechen aus den Sach- und Honorarmitteln des BENN Programms unterstützt.

Lisa Biermann, Fotos: Babak Bordbar im Auftrag von BENN HSH Nord



28. Mai 2019
Grundsteinlegung für "Pirateninsel"


Nach einem langwierigen Prozess der Planung, Abstimmung und Vorbereitung erfolgte nun am Nachmittag des 28. Mai 2019 die Grundsteinlegung für das neuen Kitagebäudes "Pirateninsel" auf dem Gelände der Kita Abenteuerland des Vereins für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e. V. (VaV).
Im Beisein des Bezirksbürgermeisters Michael Grunst, der Bezirksstadträtin Katrin Framke, weiteren Vertretern des Bezirksamtes, Vertretern des Vorstandes des VaV, der Geschäftsleitung und Verantwortlichen der Kita Abenteuerland sowie des planenden und leitenden Architekturbüros PLAFOND fand aus diesem Anlass eine kleine Festveranstaltung statt.
In ihrer Einleitung erinnerte Vorstandsvorsitzende Christina Emmrich an die vielfältigen Herausforderungen bis die Idee zu einem ausgereiften Plan wurde und mit allen eingebundenen Gremien endlich abgestimmt war. Sie bedankte sich vor allem bei den kommunalen Entscheidungsträgern, von denen sie einige als Gäste direkt ansprechen konnte.

Einblicke in Grundsteinlegung
Bezirksbürgermeister Michael Grunst zeigte sich in seiner Rede erfreut, dass immer mehr der Anspruch familienfreundlicher Bezirk zu sein, umgesetzt würde. Diese Grundsteinlegung sei ein Indiz dafür, aber auch die in der letzten Zeit vorgenommenen Eröffnungen oder Richtfeste zeigen die positive Entwicklung in Lichtenberg. Er bereicherte die „Zeitkapsel“ mit aktuellen Dokumenten, die das wiederspiegeln.

Nun endlich konnten die wartenden Kinder ihr eingeübtes Programm aufführen. Natürlich handelten alle Programmteile vom Bau und der Neugier, was künftig hier entstehen würde. Klassiker wie „Wer will fleißige Handwerker sehen“ fehlten ebenso wenig wie Mitmachaktionen für die Gäste, die der Aufforderung gern nachkamen.

Einblicke Grundsteinlegung Schließlich skizzierte Ingrid Grünheid vom Architekturbüro PLAFOND Details zur neuen Kita und kam dabei ins Schwärmen. Sie betonte, dass es ihrem Team große Freude bereitet hat, einen Bau zu konzipieren, in dem auch Kinder mit Beeinträchtigungen willkommen sind. Das barrierefreie Haus erleichtert aber auch Eltern mit Beeinträchtigungen künftig den Zugang zur Einrichtung.
Dann war es soweit. Die "Zeitkapsel" wurde gefüllt. In ihr sind Dokumente des Baus, Kinderzeichnungen, Münzen und weitere Dokumente sowie Unterlagen des aktuellen Zeitgeschehens enthalten. Als erstes durften drei mutige Kinder, die sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollten, mit dem bereitgestellten Mörtel die in die vorbereitete Aussparung im Fundament eingelegte Kapsel vollkleksen. Nach Ihnen nahmen Michael Grunst, Bezirksbürgermeister, Christina Emmrich, Vorstandsvorsitzende des VaV, VaV-Geschäftsführerin Ute Gallmeister, Kitaleiterin Cordula Kleinfeldt und viele der Gäste die Kelle in die Hand und gaben mit den besten Wünschen für den Neubau etwas Mörtel auf die immer weniger sichtbare Kapsel. Mit einem kleinen Imbiss klang die Veranstaltung schließlich aus.
Uwe Barthel



01. Mai 2019
Bunte Platte auch 2019 wieder farbenfroh


Einblicke in das Programm der Bunten Platte 2019
Auch in diesem Jahr folgten wieder viele Menschen dem Angebot des Initiators der Bunten Platte (Bürgerverein Hohenschönhausen) und schauten auf der Wiese am Warnitzer Bogen vorbei. Unter ihnen auch Bezirksbürgermeister Michael Grunst, der die Veranstaltung auch eröffnete. Dazu ein vielseitiges Programm von der Traditions-Dixieland-Band (Papa Binnes Jazzband) bis zu sportlichen und tanzenden Kindern aus verschiedenen Einrichtungen und Vereinen sowie natürlich auch der Stand des VaV mit aktiven Mitarbeiter*innen (im Bild unten beim Aufnehmen des Rhythmus des Showprogramms der Kindertanzgruppe) bei der Beantwortung von Fragen von Bürgerinnen und Bürgern oder der Versorgung der Künstler des Showprogramms. Ihnen ein herzliches Dankeschön für ihr engagiertes Wirken.

Bunte Platte 2019
Bilder: Frank Müller



30. April 2019
Ins Getriebe des ZDF-Fernsehens geschaut

Erleben Sie Fernsehen hautnah! Dieser Aufforderung von Julius Weißenborn vom Nachbarschaftshaus folgten am 30. April 2019 30 Fernseh-Interessierte ins Hauptstadtstudio des ZDF, Unter den Linden.
Von Ann-Kathrin Oster, studentische Mitarbeiterin des ZDF, wurden die TV-Neugierigen empfangen und gekonnt in die Welt des Fernsehens eingeweiht. Da war viel Interessantes zu hören, schließlich möchte man auch mal genauer wissen, was eigentlich mit den Fernseh- und Rundfunkgebühren passiert. Und dass das ZDF davon monatlich nur 4,00 EUR pro Haushalt erhält, war doch eine kleine Überraschung.

Viel aufregender war natürlich direkt in der Bildregie zu sitzen und zu hören, wofür ein Ablaufredakteur wichtig ist und wozu die Journalisten in den hinteren Reihen „Bauchbinden“ (Hinweise für die Zuschauer während der Sendung) produzieren. Auch der Aufenthalt im Studio mit bereits aufgebautem Set für eine bekannte Sendung, das man ja sonst nur am Bildschirm aus einer anderen Perspektive sieht, zeigte noch einmal eindrücklich, wieviel Arbeit notwendig ist, damit es für den Zuschauer leicht und locker aussieht. Ein sehr interessanter Ausflug! Da waren sich alle einig und beim nächsten ist man wieder dabei.

Elfi Sinn

Blick ins ZDF-Fernsehen

2. Dezember 2018
Auch Lichter des VaV brannten hell beim 25. Lichtenberger Lichtermarkt

Gemäß der guten Tradition, dass sich der VaV im Bezirk bei Großveranstaltungen präsentiert, waren wir auf dem Lichtenberger Lichtermarkt rund ums Rathaus, der diesmal sein 25. Jubiläum feierte, mit Infomaterial, Schmalzstullen und Punsch im Gepäck präsent. Der Markt war angesichts des wenig verheißungsvollen Wetters erstaunlich gut besucht - und neben ihrem Humor hatten die meisten Leute auch Appetit mitgebracht, denn sowohl die „Fettbämmen“, wie auch der „Kinderglühwein“ gingen weg wie die berühmten warmen Semmeln.

Unser Stand war aber auch nicht zu übersehen. Der Lichtenberger Förderverein bot neben uns Glühwein, Literatur und Wanderführer an und die andere Flanke bildeten die Damen vom Strickkurs, die das ein oder andere Weihnachtsgeschenk an die Frau und an den Mann gebracht haben. So war es nicht verwunderlich, dass so manche Prominenz auch an unserem Stand vorbeikam – siehe Bild [von links: Sebastian Schlüsselburg (MdA), Michael Grunst (Bezirksbürgermeister), Hendrikje Klein (MdA), Gesine Lötzsch (MdB)].

Prominenz beim Lichtermarkt
Ja, der Bezirk ließ sich nicht lumpen! Schirmherr Bezirksbürgermeister Michael Grunst eröffnete persönlich mit Dankesworten an die Engagierten die Veranstaltung. Zu ihm gesellten sich weitere bekannte Gesichter Lichtenbergs und darüber hinaus. So waren der Clara-Schumann-Chor oder auch Achim Petry nicht zu überhören und sorgten für eine angemessene Atmosphäre. Damit allen der Alkohol und die Stimmung nicht zu Kopfe stiegen, gab Petrus schließlich noch kühlendes Nass dazu.
Jörn Lautenschläger


27. Oktober 2018
Halloween im Ostseeviertel

Halloween im Ostseeviertel hat einen guten Ruf über den Kiez hinaus. Immer wieder brachte die S-Bahn verkleidete Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Ziel Pia Olymp. Wie jedes Jahr wurde auch am heutigen Tage hier der letzte Schliff für das Gruseloutfit getan. Der Andrang war groß, die Ideen vielfältig, teils auf mitgebrachten Vorlagen festgehalten. Der große Raum war aber auch willkommen, die Wartezeit zu überbrücken. Manche der Kinder, die erstmals dabei waren, fiel das nicht ganz leicht. Besser hatten es die "Gruppenkinder", die sich bereits kannten und gemeinsam auf den Umzug vorbereiteten.
Inzwischen wurde draußen der Lkw geschmückt und organisatorische Absprachen getroffen sowie die letzte Route mit der Polizei abgestimmt. Leider gab es Probleme mit der Musiktechnik auf dem Lkw, so dass der Umzug deutlich später anfing als beabsichtigt. Doch mit den ersten Takten der Musik sprang die Stimmung sofort an und die beiden Stelzenläuferinnen des Ensemble Grotest Maru sorgten mit dafür, dass sie sich auf hohem Niveau bis zum Eintreffen an der Kietzoase hielt.

Halloween Vorbereitungen
Dorthin waren bereits hunderte Besucher direkt gekommen. Es gab Momente, da drohte der Garten mit allen Ständen, der Bühne und Sitzgelegenheiten den Andrang kaum aufzunehmen. Doch schnell hatte jeder einen Platz gefunden und der Spaß ging weiter. Ob beim Tanz zur Musik, beim Stockbrotrösten an den großen Feuerschalen, wo die Möglichkeit bestand, mit Bezirkspolitikern ins Gespräch zu kommen oder beim Ausprobieren des Gruselflures. Inzwischen hat dieser allerdings, gerade bei den älteren Kindern, ein wenig seinen Schrecken verloren - dank Smartphone mit Taschenlampenfunktion wird mächtig geschummelt.
Zum Abschluss gab es dann eine Feuershow von Jana Korb, die Tanz und Feuer miteinander verband. Der abschließende Applaus galt nicht nur der Akrobatin, sondern auch allen Verantwortlichen, Organisatoren, Sponsoren und den vielen ehrenamtlichen Helfern - von der Jugendfeuerwehr bis zu den Sicherungsposten, die in der Summe der Garant für eine solche Veranstaltung sind.
Uwe Barthel

Halloween Vorbereitungen



Weitere Erinnerungen aus dem Jahr 2018 im Archiv