Rückblick auf Veranstaltungen

im Nachbarschaftshaus


18. Juli 2019
Geselligkeit im Garten des Nachbarschaftshauses

Das Sommerfest war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Alle Senior*Innen waren schon im Vorfeld sehr gespannt und freuten sich auf die Veranstaltung. Der Sonnengott spielte diesmal auch mit und so konnten wir in dem bunt geschmückten und liebevoll dekoriert Garten des Nachbarschaftshauses im Ostseeviertel feiern.
Zum Gelingen des Festes hatten die Mitarbeiter*Innen und Ehrenamtlichen, auch vom Veranstaltungsservice des Projekts der Kiezlüt´, einen großen Anteil. Die Gäste fühlten sich in der freundlichen Atmosphäre und dem schönen Ambiente sehr wohl. Nach der Eröffnung durch die Leiterin der Seniorenbegegnungsstätte, Frau Silke Tews, wurde das Fest mit einer großen Kaffeetafel (mit einer großen Auswahl selbstgebackenem Kuchen von der Ehrenamtlichen Frau Ursula Bücke) eröffnet.
Mit viel guter Laune – es wurde sich unterhalten, gelacht, geschunkelt, mitgesungen und getanzt zur Livemusik der Gruppe Vis-A-Vis – wurde der Nachmittag von allen genossen. Das Duo hatte den Sommer temperamentvoll durch das musikalische Programm in die Herzen aller Gäste getragen. Wir werden die beiden Künstler mit Sicherheit bald wieder einladen!
Am späten Nachmittag wurde der Grill von Rolf Meyer startklar gemacht, das war für viele unserer Senior*Innen natürlich mit ein Highlight. Für die sommerliche Abkühlung sorgten verschiedene Kaltgetränke, die von Frau Liane Linke und Frau Marion Pfeiffer kredenzt wurden.
Ein großes Dankeschön auch an dieser Stelle an alle Mitarbeiter*Innen und Ehrenamtlichen, die hier nicht namentlich benannt worden sind. Und … die Senior*innen freuen sich schon auf das nächste große Fest im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, wenn wieder zu Geselligkeit und Tanz eingeladen wird.

Silke Tews

Duo Vis-A-Vis

28. Juni 2019
Ein Abend mit mehr als Tulpen aus Amsterdam bei "Wir gehen Fremd"

Die Reise in die Niederlande im Rahmen von „Wir gehen Fremd“ im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel war wie stets umfangreich vorbereitet, doch die bei solchen Veranstaltungen stets notwendige Mindestteilnehmerzahl wollte einfach nicht zustande kommen. Die Verantwortlichen des VaV und des Hauses entschieden sich für die angemeldeten Interessenten und starteten den vorbereiteten vielseitigen Abend über die Niederlande.

Blau-weiß-rote Fähnchen, orange Servietten und Bilder bekannter Holländer schmückten die Tische, das typische Fahrrad war ebenfalls vorhanden und auf dem Buffet dufteten holländische Erbsensuppe, Poffertjes, Fritjes, Bitterballen, Käsewürfel, Matjes und andere Köstlichkeiten. Für Biertrinker gab es auch die holländische Marke in den kleinen grünen Flaschen. Doch zuvor konnte man noch einiges über das Land erfahren und vor allem sehen. Denn dank Tamina Kallert vom WDR (Westdeutscher Rundfunk) wissen wir jetzt auch, wie preiswert ein Aufenthalt in Amsterdam sein kann.
Den krönenden Abschluss bildeten Christoph Sanft (im Bild links) und Martin Stange vom Berliner Salonorchester, die alle Schlager und Oldies in Erinnerung riefen, die jemals über dieses schöne Land und seine Hauptstadt geschrieben wurden. Es war für alle ein amüsanter und informativer Abend und man war sich einig: Wir gehen wieder Fremd - Mexiko, wir kommen am 27. September!

Elfi Sinn

Holländische Impressionen

20. Juni 2019
Rose-Mary Hein bringt Spannung in die "Blauen Stunde"

Trotz der hohen Temperaturen kamen viele Krimifreunde und -Interessierte am 20. Juni 2019 ins Nachbarschaftshaus, um der Autorin Rose-Mary Hein gebannt zu lauschen. Nach dem Erstling „Vernissage des Bösen“ stellte sie mit „Blutkreide“ einen neuen Fall für die Berliner Ermittler um Kommissar Gregor Bär vor. Zwei Männer wurden brutal getötet, ihre Leichen findet man innerhalb eines Kreidekreises. Ein dritter, der offensichtlich um eine alte Schuld weiß, schweigt, obwohl er sich auch in Lebensgefahr befindet.
Wie liest man aus einem spannenden Krimi, ohne die Lösung des Rätsels zu verraten? Das ist offensichtlich nicht so einfach. Aber Rose-Mary Hein hat das perfekt gelöst, indem sie die Mordszenen aus der Sicht des Täters las und dann die Zuhörer an den ersten Ermittlungen teilhaben ließ. Es sind keine angenehmen Eindrücke, die dort wiedergegeben werden, aber man spürt die unterdrückten Emotionen und auch die fast unerträgliche Spannung, die einen guten Thriller ausmacht.
Den ersten Szenen aus dem neuen Buch folgten Kurzgeschichten wie "Der Kugelfisch und Blümchen", die sehr gekonnt mit schwarzem Humor in Szene gesetzt waren. Schwarz ist ihr Programm, das war sowohl im Buch als auch in den Geschichten gut erkennbar. Rose-Mary Hein hat das selbst so bezeichnet: „Böse kann ich gut." Und das hat sie an diesem Nachmittag auch bewiesen.

Elfi Sinn

Rose-Mary Hein

24. Mai 2019
Fest der Nachbarn

Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur war der Garten unseres Nachbarschaftshauses im Ostseeviertel Mittelpunkt des diesjährigen Nachbarschaftsfestes. Das Fest der Nachbarn –„European neighbour’s day“ – wird jährlich europaweit an einem Tag, diesmal am Freitag, den 24. Mai, gefeiert.
Im Rahmen des Festes wurde die Ausstellung des Internationalen Zeichenwettbewerbes des Landes Brandenburg eröffnet und mit viel Freude das längste Nachbarschaftsbild gestaltet. Bilder des Zeichenwettbewerbes von Kindern aus verschiedenen Ländern weltweit zum Thema „Begegnung, Freundschaft und Familie" sind als Ausstellung noch bis 06. August in den Räumlichkeiten des Nachbarschaftshauses (Flur Erdgeschoss) zu sehen.

Darbietungen von Kursleiter*innen, wie Bauchtanz, Line-Dance, der Spielmannszug und Thai Chi begeisterten die Besucher*innen zumal auch für das kulinarische Wohl bestens gesorgt war.

Sylvia Schulz

Malereien

16. Mai 2019
Die „Blaue Stunde“ mal ganz anders

Es ist schon eine gute Tradition im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel, dass zur „Blauen Stunde“ interessante Menschen ihre Bücher vorstellen. Diesmal sollte eigentlich Dr. Karamba Diaby aus seinem Buch „Mit Karamba in den Bundestag – Mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament“ lesen. Doch der Sozialdemokrat Dr. Diaby, der seit 2013 Mitglied des Bundestages ist, musste gerade an diesem Tag an wichtigen Abstimmungen im Bundestag, u. a. über die Mitgliedschaft in bestimmten Gremien, abstimmen, fiel demzufolge als Vortragender aus.
Damit hatte ganz sicher niemand gerechnet. Sollte also die „Blaue Stunde“ im Nebel verschwinden? Natürlich nicht! Für alle, die sich trotz des stürmischen Wetters tapfer auf den Weg gemacht hatten, fand dennoch eine Lesung statt. Silke Tews, die Leiterin der Begegnungstätte Ribnitzer Straße, hatte kurzentschlossen eine passende Auswahl an Literatur besorgt und las, wie immer zum besonderen Tee, Geschichten zum Nachdenken und heitere Klassiker wie „Das Ei des Kolumbus" oder „Das Geheimnis der Zufriedenheit". Vor allem die Geschichten aus dem Buch von Gisela Rieger „111 Herzensweisheiten“ erheiterten nicht nur, sondern wärmten, neben dem köstlichen Tee, auch das Gemüt. Ein gute Lösung, mit der die Anwesenden auch höchst zufrieden waren.

Elfi Sinn

Silke Tews als Vorleserin

14. Mai 2019
Europapolitik im Plattentalk

Europa in Lichtenberg? Sogar in Hohenschönhausen? Ja, das gibt es! In, wie gewohnt, gemütlicher Atmosphäre hat die Europabeauftragte des Bezirkes Lichtenberg Mareen Mater erst dem Moderator Falk Schneider Rede und Antwort gestanden, wo sich im Stadtteil Europa versteckt. So in Bildungsprogrammen, Gebäuden, in Infrastruktur und sogar in jedem von uns… Beispielsweise ist das Nachbarschaftshaus mit Europamitteln modernisiert worden, sonst könnten wir all die tollen Veranstaltungen nicht machen!

Eine leidenschaftliche Europabeautragte, ein wissbegieriger Moderator und kurzweilige Texte des Poetryslamer Nick Pötter trugen zu einer lockeren Stimmung bei, bei der natürlich auch das Publikum Fragen beantwortet bekam. Am Ende des Abends gingen alle beschwingt, mit Europa im Herzen, nach Hause.

Beate Janke

Politik und Poetryslam

28. April 2019
Sonntagslesung im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel

Eine Matinee, in der viel gelacht wurde, bescherte Peter Bause seinen Gästen. „Und eine zog sich in der Küche aus“- war nur eine der Kurzgeschichten am 28. April im Dünenpavillon, die der bekannte Schauspieler las, erzählte und spielte – alles in einem. Wer ihn nur aus seinen Rollen im Deutschen Theater oder im Theater am Schiffbauerdamm kannte, erlebte eine ziemliche Überraschung, denn Bause ist ein echter Entertainer, der sein Publikum vom ersten Satz an gut unterhielt.
Neu waren sicher für einige die Geschichten aus seiner Kindheit in Magdeburg, wie die vom trompetenden Onkel Wilhelm, der damit den Untergang der „Titanic“ inszenierte oder die Anekdoten vom soufflierenden Literaturfreund in der ersten Reihe im Theater, der gekonnt die Hänger der Schauspieler ausglich. Auch Klassiker des Humors, wie die Geschichte vom Plättbrett oder die sich dramatisch entwickelnde Beseitigung von zahlreichen Whiskey-Flaschen lösten immer wieder Lachsalven aus. Ebenso seine Betrachtungen zum Alter oder die gekonnt formulierte Überraschung, wie Menschen seiner Generation überlebt haben, ohne all das, was heute so unverzichtbar erscheint, die zwar nachdenklich stimmten, aber immer mit einem heiteren Unterton. Ein sehr gelungener Vormittag, der gerne wiederholt werden kann.

Elfi Sinn

Peter Bause als Entertainer

8. März 2019
Thematische Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

Auf Initiative des Vorstandes des VaV erhielt die diesjährige Veranstaltung zum Internationale Frauentag ein thematisches Programm. Unter dem Titel „Jede Gabe ist eine Aufgabe“ wurde sich Käthe Kollwitz, die diesen Ausspruch auch formulierte, gewidmet.
Am 8. März kamen etwa 20 interessierte Gäste in die Schmökerstube des Nachbarschaftshauses, um bei Kaffee und Kuchen über das Leben, die politischen Einstellung und die Arbeit von Käthe Kollwitz mehr zu erfahren als die bekannten Thesen und die häufig gezeigten Werke der Künstlerin wie der mehrteilige Zyklus "Ein Weberaufstand" oder "Trauernde Eltern". Unter den Besucherinnen auch Kerstin Zimmer, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke in der BVV Lichtenberg, mit roten Rosen für die Frauen.

Nach Begrüßung und einleitenden Worten durch die Vorstandsvorsitzende des VaV Christina Emmrich übernahm der Historiker Dieter Reichelt. Ihm gelang es, die Kollwitz sehr differenziert darzustellen. Einsatz für die Ideen einer veränderten Gesellschaft ja, aber gewaltsame Novemberrevolution nein. Erstes weibliches Mitglied der Preußischen Kunstakademie, aber Mitunterzeichnerin eines Briefes gegen die drohende Naziherrschaft, was nur zwei Jahre später ihren Rauswurf aus der Akademie auf Betreiben der Nazis zur Folge hatte.

Veranstaltungsbilder zur Veranstaltung über Käthe Kollwitz
Kollwitz machte nach eigener Aussage keine proletarische Kunst, sie wollte jedoch die arbeitenden Menschen zeigen, sie wollte sich gegen Unrecht positionieren und lernend aus ihrem wohl größten Lebensfehler setzte sie sich in ihrer zweiten Lebenshälfte für Frieden und vor allem gegen Gewalt in jeder Form ein. Ihr Umdenken trat mit dem Tod ihres jüngsten Sohnes im 1. Weltkrieg ein, den sie gegen den Willen ihres Mannes, dem Arzt Karl Kollwitz, in den Krieg nicht nur ziehen ließ, sondern ihn dabei sogar unterstützte. Später schuf sie mehrere Skulpturen und Grafiken gegen Krieg und Gewalt - eine Skulptur auch für den Soldatenfriedhof im heutigen Belgien, wo ihr gefallener Sohn beigesetzt ist.
Das Ende des 2. Weltkrieges erlebte die couragierte Frau nicht mehr, am 22. April 1945 verstarb sie in Moritzburg, wohin sie nach den Bombenangriffen auf Berlin in letzter Instanz geflüchtet war. Der Zerstörung des Wohngebäudes fielen auch viele Skizzen, Grafiken und andere Werke der Künstlerin zum Opfer.

Sehr zur Auflockerung trug ein Film aus dem Jahr 1971 bei, der dem Volk „aufs Maul schaute“, indem das Kollwitzdenkmal am gleichnamigen Kollwitzplatz abgelichtet und das Unverständnis der Anwohner durch Originaltöne lebendig wurde, dass die Kinder das Denkmal als Spielfläche nutzten. Ganz im Gegensatz zur Absicht des Bildhauers Gustav Seitz, der das Denkmal extra mit einen großen Sockel schuf, damit Kinder auf dem Denkmal spielen könnten. Das hätte sicher auch Käthe Kollwitz gefallen …

Uwe Barthel


28. Februar 2019
Narren-Spaß in der Begegnungsstätte

Unter dem Motto „Die Narren sind los!“ feierten auch in diesem Jahr die Karnevalisten ihren Saisonhöhepunkt. Da schwang ein Cowboy seinen Hut und Rotkäppchen tanzte mit einem Strafgefangenen - Prinzessinnen, Matrose, Maus und Krankenschwester reihten sich mit in die Polonaise ein. Fasching ist eben eine Jahreszeit für junge und ältere „Jecken“.
Zur Livemusik des Duos VIS A VIS wurde getanzt, mitgesungen sowie manches Späßchen getrieben und in ausgelassener Stimmung bis in die frühe Abendstunde die Hüften geschwungen und viel dabei gelacht.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen für das großartige Ausschmücken des Saales und die umsichtige und freundliche Bewirtung sowie Nachbereitung. Mit einem großen Applaus bedankten sich die Besucher bei dem Gesangs-Duo und den Organisatoren und freuen sich schon auf den nächsten Tanz mit Live-Musik im März in der Seniorenbegegnungsstätte im Nachbarschaftshaus in der Ribnitzer Straße.

Silke Tews

Duo VIS A VIS

21. Februar 2019
"Blaue Stunde" über das Leben des Schauspielers Rolf Ludwig

Sich an große Schauspieler zu erinnern, kann für jeden etwas anderes bedeuten, ganz besonders bei einem so beliebten Schauspieler wie Rolf Ludwig, Jeder kann sich bestimmt an eine oder mehrere Filmrollen erinnern, begonnen mit dem Märchenfilm „Das Feuerzeug“ bis zu „Der Dritte“ oder „Abschied“. Für viele Theaterbesucher bleibt er unvergessen als Truffaldino in Goldonis "Diener zweier Herrn" oder als Drache in der Drache von Schwarz.

Die Erinnerungen von Gisela Ludwig, die sie am 21. Februar mit zahlreichen Besuchern der „Blauen Stunde“ in der Seniorenbegegnungsstätte teilte, sahen natürlich ganz anders aus. Sie kannte Rolf Ludwig schon, ohne es zu wissen. Schließlich schmuggelte er sie schon als Baby in Dresden ins Theater, um ihrer Mutter, einer Schauspielkollegin, zu helfen.
Wirklich kennen und lieben gelernt haben sie sich erst viel später, auf eine sehr eigene, berührende und auch komische Art, bei der rote Wollsocken eine besondere Rolle spielten. Es ist dem Verlag "Das Neue Berlin" zu danken, dass das Buch "Nüchtern betrachtet ... und immer geliebt" von Rolf Ludwig, das bereits 1995 erschien, neu aufgelegt und mit den persönlichen Erinnerungen von Gisela Ludwig ergänzt wurde.
Nach einer köstlichen Anekdote über den Dreh zu „Lotte in Weimar“, in der Rolf Ludwig die Zusammenarbeit mit Lilly Palmer und das Zusammentreffen mit deren Mann Carlos Thomson bei Nordhäuser Doppelkorn sehr unterhaltsam beschrieb, kam er auch direkt in Audioaufnahmen selbst zu Wort. Während eines Abends mit Berliner Liedern sang er „Zickenschulze aus Bernau“ und „In fünfzig Jahren ist alles vorbei“ mit so viel Spaß und Freude, dass es spontanen Beifall gab. In diesem Jahr jährt sich sein Todestag zum 20. Mal, aber die Erinnerung an ihn war sehr lebendig an diesem interessanten Nachmittag im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel.

Elfi Sinn

Gisela Ludwig



Erinnerungen aus dem Jahr 2018 im Archiv    


Rückblick auf Veranstaltungen

außerhalb des Nachbarschaftshauses


23. August 2019
Erster Aktionstag für Alleinerziehende rund um das Nachbarschaftshaus


Bei wunderschönem Sommerwetter fanden zahlreiche Mütter und Väter den Weg am 23. August 2019 zum berlinweit ersten Aktionstag für Alleinerziehende. Bei Speiseeis, Schnittchen und Smoothies nutzten viele Alleinerziehende die Gelegenheit, sich auf einem Markt der Möglichkeiten an den Ständen der Familienzentren, Beratungsstellen und Initiativen zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Auch im Nachbarschaftshaus und im Garten gab es zahlreiche Aktionen und Angebote. Ob Nähcafé, Familienyoga, ein Besuch bei Friseurin und Stylistin oder der Film „Alleinerziehend in Lichtenberg“ – für jede(n) war etwas dabei. Die Kinder konnten u.a. ponyreiten, Schafe streicheln oder sich in der Hüpfburg austoben.

Impressionen Aktionstag Alleinerziehende 2019
in abwechslungsreiches Bühnenprogramm bildete den Rahmen des Aktionstages. Die Organisatoren freuten sich sehr, dass auch viele Akteur*innen aus der Politik zum Aktionstag gekommen sind. Auf der Bühne und im persönlichen Gespräch mit Eltern und an den Ständen betonten der Bezirksbürgermeister und Schirmherr des Aktionstages Michael Grunst, die Staatssekretärinnen für Jugend und Familie Sigrid Klebba sowie für Pflege und Gleichstellung Barbara König, Bezirksstadträtin Katrin Framke und der Geschäftsführer des Lichtenberger Jobcenters Lutz Neumann wie sehr ihnen das Thema Alleinerziehende am Herzen liege und dass sie die Arbeit des Netzwerkes Alleinerziehende Lichtenberg unterstützen.

Auf das politische Programm folgte das musikalische – mit einem Auftritt der Line-Dance-Gruppe Silver Eagles und mehreren Auftritten des Spielmannszuges im Ostseekarree. Die Mädchen von Pia Olymp begeisterten mit Tanz und Rap. Den Abschluss bildete die Berliner Band „Halbe Treppe".

Impressionen Aktionstag Alleinerziehende 2019
Besonders spannend sind für das Netzwerk Alleinerziehende die vielen Wünsche der Alleinerziehenden, die an einer Wunschwäscheleine gesammelt wurden und die richtungsweisend für die weitere Arbeit im Netzwerk sein sollen: mehr Zeit für sich, Unterstützungs- und Informationsangebote sowie Kinderbetreuung zu Randzeiten – dies und mehr wurde als Wunsch geäußert.

Ohne das große Team rund um den Aktionstag wäre ein so vielseitiges Programm nicht möglich gewesen. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Koordinatorin des Aktionstages Sarah Wendler, die Koordinatorin des Netzwerks Alleinerziehende und das gesamte Vorbereitungsteam! Wir freuen uns auf das nächste Jahr!
Birte Driesner



01. August 2019
VIPstival 2019 des Kontaktladens


Auch in diesem Jahr hatte der Kontaktladen zum VIPstival geladen und Gäste und Künstler*innen trafen sich zu einer Sommerparty am 1. August auf dem Gelände der Jugendfreizeiteinrichtung. Als Kooperationspartner*innen mit dabei die Kampagne „Bunter Wind für Lichtenberg“ - mit Stand -, der auch der VaV angehört.
Mit 051 Crew, sechs Mädchen* vom Pia Olymp und ihrer Rap-Nummer, startete dann das Bühnenprogramm. Ihr Song über eine teilnahmslose Welt um einen herum hatte wohl auch eigenes Erleben zum Vorbild. Bevor die offizielle Begrüßung durch den Einrichtungsleiter Kevin an der Reihe war, begeisterten die Akteur*innen von Freaky VIPs das Publikum. Besonderen Applaus fand auch die Altersmischung der Tänzer*innen.

Impressionen VIPstival 2019
Kevins Begrüßung war auch ein Abschied vom langjährigen Mitgestalter Steve, von allen nur Fester gerufen, der vom Besucher zum Ehrenamtlichen, zum Clubratsmitglied und schließlich als Bufdi zum Mitarbeiter des Clubs wurde. Nun setzt er seinen Weg im VaV fort, indem er eine Ausbildung in der Kita Abenteuerland absolviert. Dafür wünschten ihm alle Teilnehmer*innen und besonders das Team vom Kontaktladen und Bereichsleiterin Sarah Ladkau viel Erfolg. Sarah moderierte von nun an das Programm und kündigte als ersten Künstler Beatbox Bob an. Ihm gelang es schnell, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Es folgten rund 30 Minuten Programm, das vom klassischen Beatbox bis zur melodischen Adaption des Collins Songs „In The Air Tonight“ reichte.

Impressionen VIPstival 2019
Anschließend war Zeit für kleine Gesangskünstler*innen sich auszuprobieren, Gespräche zu führen, vom vielseitigen Buffet zu kosten oder einfach in der Chill Out Area auf den Luftkissen auszuruhen. Unter das Publikum hatte sich zu diesem Zeitpunkt auch die Vorstandsvorsitzende des VaV, Christina Emmrich, gemischt.

Im Programm ging es weiter mit dem Mädchen aus Berlin. Mit typischem Berliner Humor und einem Schuss Berliner Schnauze trug sie, sich mit der Gitarre begleitend, ihre Lieder vor, für die sie sich Vorbilder im Berliner Milieu der 1920er Jahre, so bei der „Krummen Lanke“, oder im Berliner Alltag, bei „Hartz 4“, suchte. Vor allem für das ältere Publikum eine erfrischende Abwechslung zum Rap und Beatboxen.
Denn mit Rap ging es dann im zweiten Teil der Sommerparty weiter. Erst Taha, der zum ersten Mal bei einem VIPstival war, und schließlich als Schlusspunkt Kor I hatten reichlich Fans für ihre Musik. Besonders Kor I konnte mit seinen melodischen und inhaltlich anspruchsvollen Rap überzeugen. „Hammer“, „Lass mich deine Sonne sein“ oder „Ich mach dich tanzen“ fanden viel Anklang.
Als die Sonne langsam unterging war dann auch das VIPstival 2019 Geschichte. Ein großer Dank geht an das Kontaktladen-Team und alle ehrenamtlichen Helfer*innen die beim Auf- und Abbau, in der Küche oder beim Einspielen der Musik geholfen haben. Ein besonderer Dank geht an das Team von Gangway Hohenschönhausen für die tatkräftige Unterstützung bei den Vor- und Nachbereitungen.

Impressionen VIPstival 2019
Uwe Barthel



30. Juli 2019
Kiezlüt´besuchten das Willy-Brandt-Haus


Diesmal war es war nur eine kleine Gruppe, die sich mit Julius Weißenborn vom Nachbarschaftshaus am 30. Juli in Richtung Stadtmitte begab. Ihr Ziel: das Haus der Parteizentrale der SPD und sein Innenleben näher kennenzulernen. Das beeindruckende Gebäude zwischen Halleschem Tor und Anhalterbahnhof, das Willy Brandts Namen trägt, wurde von dem Architekten Helge Bofinger 1984 entworfen. Seine Vorstellung, wie man das südliche Viertel der Friedrichstadt aufwerten könnte, wurde auch auf einer Internationalen Bauaustellung ausgezeichnet. Aber erst 1993 kam es mit einigen Veränderungen zur Grundsteinlegung.
Heute dient das Haus nicht nur als Parteizentrale, sondern auch als Begegnungsstätte, als Ort für Veranstaltungen und Ausstellungen, zurzeit gibt es beeindruckende Titelbilder von der DDR-Zeitschrift „Sybille“. Das erklärte Kai Ihlefeld, der unsere Gruppe begrüßte, das Haus vorstellte und auch das imposante Kunstwerk im Foyer erläuterte, das Willy Brandt darstellt. Anschließend gab es einen kleinen Film über die Geschichte der SPD, ergänzt mit Kommentaren bekannter SPD-Politiker.
In einem anschließenden Gespräch mit Dr. Jürgen Groß, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Kenner der Geschichte der SPD und ihrer Tagespolitik, konnten Fragen gestellt und ausgiebig diskutiert werden. Die Diskussion drehte sich hauptsächlich darum, wie die SPD selbst die Ursachen für den Wählerschwund einschätzt und welche Maßnahmen geplant sind, um den Rückgang zu ändern.
Elfi Sinn

Impressionen Willy-Brandt-Haus


21. Juni 2019
11. Kiezfest im Ostseeviertel war bunter denn je


Bestes Kiezfest-Wetter, eine Bungee-Spinne und Kaffeegeruch empfingen die Besucher*innen des Kiezfest Ostseeviertel am Freitag, den 21. Juni - dem Tag der Sommersonnenwende, am Malchower See.
Als Event der Fete de la Musique war das Bühnenprogramm in diesem Jahr noch bunter als sonst. Zum Auftakt eröffnete  Bezirksbürgermeister Michael Grunst, gemeinsam mit Stadtteilkoordinatorin Beate Janke das Fest.
Im weiteren Verlauf erlebten die Gäste eine interessante Mischung von Deutschrock, Hip Hop, Pop, Elektro und R´n´B. Neben vielen Akteuren aus dem Kiez mit Karate-, Tanz- und Judovorführungen und einer hervorragenden Beatbox-Performance des jungen „Beatboxer Bob“ aus der JFE Mikado gab es mit „Willy Wombat“, „K´Sino und Selim“ und „Voids in Space“ drei Musikacts aus anderen Teilen Berlins zu erleben.

Vielfalt beim Kiezfest

Auf dem Festplatz konnten Pferde geritten, Rollen gerutscht, Karussell gefahren, Armbrust oder Torwand geschossen und dem Hertha BSC Maskottchen „Herthinho“ begegnet werden. Die Polizei codierte wieder Fahrräder und die Freiwillige Feuerwehr Falkenberg kam mit Einsatzwagen und vielen Jugendlichen, die extra den Beginn ihrer Sommerfahrt etwas nach hinten verschoben hatten. Selbstverständlich wurden auch ausreichend Getränke und Speisen angeboten.

Vielfalt beim Kiezfest
Insgesamt war es eine tolle Atmosphäre am traumhaften Malchower See. Die Organisator*innen danken allen Sponsor*innen für die große Unterstützung, den vielen Beteiligten, ohne deren Engagement dieses Fest nicht hätte stattfinden können und natürlich den ca. 3.500 super gelaunten Besucher*innen, die das Fest belebten.
Stadtteilkoordination, Fotos: Frank Müller



06. Juni 2019
Gemeinsames Fest zum Ende der Fastenzeit


Es war ein wunderschönes Fest zum Ende der Fastenzeit - auch unter dem Namen Zuckerfest bekannt. Das Fest wurde am 06. Juni 2019 von verschiedenen Kiezakteuren - unter ihnen auch Einrichtungen und Projekte des VaV - organisiert und fand im BENN HSH Nord Büro und auf der umliegenden Grünfläche statt. Auch wenn uns der Regen überrascht hat, wurde schnell reagiert und er konnte der guten Laune nichts anhaben. Es war ein wunderbarer Nachmittag mit gutem Essen, tollen Gesprächen und Diskussionen und einem bunten Kinderprogramm. Besonders schön war die Livemusik und die Moderation durch Beate Janke.

Fest zum Ende der Fastenzeit
Mit dabei waren: BENN HSH Nord, SPIK e.V., Trialog, Berliner Jungs, WB 13, GU Wartenberg, GU Hagenower Ring, GU Seehausener, GU Hausvaterweg, die Stadtteilkoordinatoren Hohenschönhausen Nord und Einrichtungen des Vereins für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. Finanziell wurde das Fastenbrechen aus den Sach- und Honorarmitteln des BENN Programms unterstützt.

Lisa Biermann, Fotos: Babak Bordbar im Auftrag von BENN HSH Nord



28. Mai 2019
Grundsteinlegung für "Pirateninsel"


Nach einem langwierigen Prozess der Planung, Abstimmung und Vorbereitung erfolgte nun am Nachmittag des 28. Mai 2019 die Grundsteinlegung für das neuen Kitagebäudes "Pirateninsel" auf dem Gelände der Kita Abenteuerland des Vereins für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e. V. (VaV).
Im Beisein des Bezirksbürgermeisters Michael Grunst, der Bezirksstadträtin Katrin Framke, weiteren Vertretern des Bezirksamtes, Vertretern des Vorstandes des VaV, der Geschäftsleitung und Verantwortlichen der Kita Abenteuerland sowie des planenden und leitenden Architekturbüros PLAFOND fand aus diesem Anlass eine kleine Festveranstaltung statt.
In ihrer Einleitung erinnerte Vorstandsvorsitzende Christina Emmrich an die vielfältigen Herausforderungen bis die Idee zu einem ausgereiften Plan wurde und mit allen eingebundenen Gremien endlich abgestimmt war. Sie bedankte sich vor allem bei den kommunalen Entscheidungsträgern, von denen sie einige als Gäste direkt ansprechen konnte.

Einblicke in Grundsteinlegung
Bezirksbürgermeister Michael Grunst zeigte sich in seiner Rede erfreut, dass immer mehr der Anspruch familienfreundlicher Bezirk zu sein, umgesetzt würde. Diese Grundsteinlegung sei ein Indiz dafür, aber auch die in der letzten Zeit vorgenommenen Eröffnungen oder Richtfeste zeigen die positive Entwicklung in Lichtenberg. Er bereicherte die „Zeitkapsel“ mit aktuellen Dokumenten, die das wiederspiegeln.

Nun endlich konnten die wartenden Kinder ihr eingeübtes Programm aufführen. Natürlich handelten alle Programmteile vom Bau und der Neugier, was künftig hier entstehen würde. Klassiker wie „Wer will fleißige Handwerker sehen“ fehlten ebenso wenig wie Mitmachaktionen für die Gäste, die der Aufforderung gern nachkamen.

Einblicke Grundsteinlegung Schließlich skizzierte Ingrid Grünheid vom Architekturbüro PLAFOND Details zur neuen Kita und kam dabei ins Schwärmen. Sie betonte, dass es ihrem Team große Freude bereitet hat, einen Bau zu konzipieren, in dem auch Kinder mit Beeinträchtigungen willkommen sind. Das barrierefreie Haus erleichtert aber auch Eltern mit Beeinträchtigungen künftig den Zugang zur Einrichtung.
Dann war es soweit. Die "Zeitkapsel" wurde gefüllt. In ihr sind Dokumente des Baus, Kinderzeichnungen, Münzen und weitere Dokumente sowie Unterlagen des aktuellen Zeitgeschehens enthalten. Als erstes durften drei mutige Kinder, die sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollten, mit dem bereitgestellten Mörtel die in die vorbereitete Aussparung im Fundament eingelegte Kapsel vollkleksen. Nach Ihnen nahmen Michael Grunst, Bezirksbürgermeister, Christina Emmrich, Vorstandsvorsitzende des VaV, VaV-Geschäftsführerin Ute Gallmeister, Kitaleiterin Cordula Kleinfeldt und viele der Gäste die Kelle in die Hand und gaben mit den besten Wünschen für den Neubau etwas Mörtel auf die immer weniger sichtbare Kapsel. Mit einem kleinen Imbiss klang die Veranstaltung schließlich aus.
Uwe Barthel



01. Mai 2019
Bunte Platte auch 2019 wieder farbenfroh


Einblicke in das Programm der Bunten Platte 2019
Auch in diesem Jahr folgten wieder viele Menschen dem Angebot des Initiators der Bunten Platte (Bürgerverein Hohenschönhausen) und schauten auf der Wiese am Warnitzer Bogen vorbei. Unter ihnen auch Bezirksbürgermeister Michael Grunst, der die Veranstaltung auch eröffnete. Dazu ein vielseitiges Programm von der Traditions-Dixieland-Band (Papa Binnes Jazzband) bis zu sportlichen und tanzenden Kindern aus verschiedenen Einrichtungen und Vereinen sowie natürlich auch der Stand des VaV mit aktiven Mitarbeiter*innen (im Bild unten beim Aufnehmen des Rhythmus des Showprogramms der Kindertanzgruppe) bei der Beantwortung von Fragen von Bürgerinnen und Bürgern oder der Versorgung der Künstler des Showprogramms. Ihnen ein herzliches Dankeschön für ihr engagiertes Wirken.

Bunte Platte 2019
Bilder: Frank Müller



30. April 2019
Ins Getriebe des ZDF-Fernsehens geschaut

Erleben Sie Fernsehen hautnah! Dieser Aufforderung von Julius Weißenborn vom Nachbarschaftshaus folgten am 30. April 2019 30 Fernseh-Interessierte ins Hauptstadtstudio des ZDF, Unter den Linden.
Von Ann-Kathrin Oster, studentische Mitarbeiterin des ZDF, wurden die TV-Neugierigen empfangen und gekonnt in die Welt des Fernsehens eingeweiht. Da war viel Interessantes zu hören, schließlich möchte man auch mal genauer wissen, was eigentlich mit den Fernseh- und Rundfunkgebühren passiert. Und dass das ZDF davon monatlich nur 4,00 EUR pro Haushalt erhält, war doch eine kleine Überraschung.

Viel aufregender war natürlich direkt in der Bildregie zu sitzen und zu hören, wofür ein Ablaufredakteur wichtig ist und wozu die Journalisten in den hinteren Reihen „Bauchbinden“ (Hinweise für die Zuschauer während der Sendung) produzieren. Auch der Aufenthalt im Studio mit bereits aufgebautem Set für eine bekannte Sendung, das man ja sonst nur am Bildschirm aus einer anderen Perspektive sieht, zeigte noch einmal eindrücklich, wieviel Arbeit notwendig ist, damit es für den Zuschauer leicht und locker aussieht. Ein sehr interessanter Ausflug! Da waren sich alle einig und beim nächsten ist man wieder dabei.

Elfi Sinn

Blick ins ZDF-Fernsehen



Weitere Erinnerungen aus dem Jahr 2018 im Archiv