Veranstaltungen im Jahr 2018

An vielen zentralen Veranstaltungen in Hohenschönhausen, im Kiez und in den Einrichtungen selbst, nehmen Mitarbeiter*innen des VaV teil oder organiseren sie selbst.

Auf einige der interessantesten blicken wir hier im Archiv zurück und wollen Lust auf das Annehmen künftiger Angebote des VaV machen.




25. September 2018
Kiezlüt unterwegs - Ein Museum, das unter die Haut geht

Wer regelmäßig die Angebote von „Kiezlüt unterwegs“ nutzt, kann Berlin auch von Seiten kennenlernen, die man nicht jeden Tag geboten bekommt. Am 25.September starteten 17 höchst interessierte Teilnehmer*innen zu einem Besuch des Medizinhistorischen Museums der Charité.
Dieses Museum führt nicht nur anschaulich durch 300 Jahre Medizingeschichte, der Gründer Rudolf Virchow verfolgte 1899 damit auch noch eine andere Absicht. Er hatte die bereits vorhandene Sammlung pathologisch-anatomischer Präparate deutlich erweitert und wollte Ärzten und Studenten, aber auch der interessierten Öffentlichkeit Einblicke unter die Haut ermöglichen. Er hoffte, wenn Menschen die Folgen der Krankheit direkt sehen könnten, würde das zu einer Verbesserung des Gesundheitsverhaltens führen. Bei der Besichtigung konnte das jeder gut nachvollziehen; ob aber der Anblick hühnereigroßer Gallensteine wirklich zu gesünderem Essen führt, bleibt abzuwarten.

Empfehlenswert ist auch die Sonderausstellung „Scheintod“, die sich mit diesem Phänomen beschäftigt und interessante Hinweise dazu zeigt, wie Schneewittchen, die bekannteste Scheintote aus dem Märchen, Sterbeglöckchen, die ein vorzeitiges Begräbnis verhindern sollten, bis zu den Leichenhäusern, die von Hufeland eigeführt wurden.


Medizinisches Museum



21. August 2018
Kiezlüt unterwegs - Auf den Spuren des Hauptmanns von Köpenick

An einem sonnigen Dienstag machten sich 18 Neugierige, gemeinsam mit Vincent Reinhold als Tourführer vom Nachbarschaftshaus, auf Entdeckungsreise, um die Spuren des berühmten Berliners zu finden.
Da Köpenick nicht gleich um die Ecke liegt, dauerte es mit S-Bahn und Tram doch einige Zeit, vorbei an den Baustellen dieser Stadt, aber auch an den Stellen, wo alles endlich fertig ist. Erstes Ziel war das berühmte Rathaus Köpenick, vor dem immer noch der Schuster Wilhelm Voigt steht und darauf wartet, einigen Bürokraten zu zeigen, wo es langgeht.
Für die Entdeckergruppe ging es zunächst an der Dahme lang, vorbei an der Stelle, wo sie sich mit der Spree vereinigt und weiter bis zum alten Markt. Es hat sich viel verändert, manches alte Haus hatte Glück und wurde restauriert, wie die älteste Kneipe Köpenicks, andere mussten Platz für teure Eigentumswohnungen machen.

Köpenick ohne Fisch ist eigentlich nicht vorstellbar, also gab es auch eine kurze Pause auf dem neuen Markt für ein Fischbrötchen. Abschluss der kleinen Tour bildete das Kunstgewerbemuseum auf der Schlossinsel, das vor allem Ausstattungskunst aus der Renaissance, dem Barock und dem Rokoko präsentiert. Sehr sehenswert für alle, die sich für Schränke, Schreib- und Spieltische sowie Glas- und Silberkunst dieser Zeit interessieren.


Köpenicker Eindrücke



16. August 2018
VIPstival 2018

Am 16. August hatte der Kontaktladen VIP zum diesjährigen VIPstival eingeladen. Mehr noch als in den Jahren zuvor war es ein Gemeinschaftswerk. Denn dem Kontaktladen standen bei der Organisation, dem Bühnenaufbau und der Durchführung der VaV-Jugendclub OCB sowie die befreundeten Einrichtungen Mikado, Trialog, Welseclub, Berliner Jungs, Spik und Gangway zur Seite. Peggy vom Jugendclub Mikado führte als Zeichen dieser Gemeinsamkeit mit typischem Berliner Mundwerk souverän durchs Programm.

Gleich zu Beginn wurde es sehr emotional, als Sarah, die Frontfrau des Kontaktladens seit April 2013, verabschiedet wurde. Künftig nimmt sie eine andere verantwortungsvolle Aufgabe im VaV wahr.
Nach diesen bewegenden emotionalen Momenten ging es dann mit bewegten Körpern weiter. Josef fand zahlreiche Freiwillige, die seiner Musik zum Mitmachen folgten. Vor allem die Jüngeren unter den Gästen nutzten die Freiräume auf der Bühne – auch bei den anderen Aktionen. Das etwas ältere Publikum hörte und sah in kleinen Gesprächskreisen lieber zu.

Die Stimmung wurde danach durch „Das Friedel“ mit Beatboxen am Kochen gehalten. Unglaublich, welche Töne er ohne Instrument erzeugen konnte. So war das Fundament gelegt für Kor I. Seine Rap-Nummern wie „Hammer“ spiegelten mit verständlichen und positiven Texten mal eine andere Seite der sonst eher rohen und düsteren Darbietungen des Rap wieder. Besonders gut kam seine Verlosung von Getränken und CDs an diesem sonnigen Nachmittag an.
Wer nun erstmal eine kleine Pause brauchte, der konnte sich im Garten bei Bogen- oder Torwandschießen, bei Geschicklichkeitsspielen und am „Sprayer-Stand“ betätigen – oder einfach nur unter den Sonnenschirmen chillen.

VIPstival 2018

Nach den drei Männern stellte die Streetworkerin Alice Dee ihren Hip-Hop vor. Zeitweilig durch „Das Friedel“ begleitet holte sie schnell einige Gäste auf die Bühne zum Mitmachen. Letztlich entwickelte sich daraus ein Battle zwischen Mädchen und Jungs. Angesichts der zahlenmäßigen Überlegenheit der männlichen Stimmen schlugen sich die beiden Mädchen sehr gut und erreichten mindestens ein Unentschieden.
Danach ging es mit Alex Upatov (Comedian) und anschließend dem Gesang von Heli Korhonen etwas ruhiger und besinnlicher zu. Den Schlusspunkt setzte Gabriel Burnout. Die Eigenkompositionen des Sängers fanden ebenso großen Zuspruch wie die beiden Fremdkompositionen „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten und „Rose Tattoo“ von den Murphys. Mit den letzten Gitarrenklängen von Gabriel endete dann auch ein langer Musik- und Erlebnisnachmittag bereits in der untergehenden Sonne.




4. August 2018
Aus dem Ostseeviertel an die Ostsee!

Wenn die Ostsee lockt, wer wollte da zuhause schwitzen. Das dachten sich jedenfalls 52 Erwachsene und 8 Kinder am 04. August und machten sich auf die Reise nach Warnemünde. Eingeladen und organisiert hatte das Ganze der VaV, und an diesem Samstag kümmerten sich Silke Tews und ihre fleißigen Helfer Manuela, Christiane und Nazih um die Reisegesellschaft.
Der Beginn gestaltete sich leider etwas schwierig, d.h. bis Oranienburg ging es noch ganz gut, denn da hatten alle ihren Sitzplatz. Als aber dann der Regionalexpress vom Hauptbahnhof kam, wurde offensichtlich, dass die Deutsche Bahn, den Drang zur See total unterschätzt hatte. Also schichteten sich die VaV-Reisenden, wie die Heringe in den bereits überfüllten Zug ein. Und obwohl die Sitzplätze Mangelware blieben, die gute Laune dagegen nicht.

Warnemünde entschädigte dann alle für das unfreiwillige Schwitzbad. Egal, ob man sich gleich in die immer noch erfrischende Ostsee stürzte, am alten Strom, die Schiffe passieren ließ, am Teepott nicht nur Tee trank, mit dem Mini-Zug eine Rundfahrt unternahm, Karls Erdbeerdorf besuchte, in den zahlreichen Boutiquen shoppen oder in der Fischerklause, natürlich Fisch essen ging - das Ostseebad Warnemünde hatte für alle etwas zu bieten.

Und heimwärts ging alles viel entspannter. Dank des Einsatzes von Silke und dem eines freundlichen Bahnmitarbeiters, war genug Platz für alle, um diese schöne, erlebnisreiche Reise auch gebührend zu beschließen. Und die übereinstimmende Meinung aller: Liebe Leute vom VaV, das dürft Ihr gerne wiederholen!


Warnemünde-Eindrücke



29. Juni 2018
10. Kiezfest - wer nicht dabei war, hat was verpasst!

Ein Superwetter und Bombenstimmung beim 10. Kiezfest im Ostseeviertel, das am Freitag, den 29. Juni, wie immer am Malchower See stattfand. Das Wetter war für alle, die schon öfter dabei waren, eine angenehme Überraschung, denn diesmal fiel das Fest nicht ins Wasser.
Es gab viel zu sehen, es gab viel zu hören und es gab vieles, bei dem man sich beteiligen konnte, beim Armbrustschießen, beim Torwandschießen oder bei der Feuerwehr. Natürlich war der Vav mit seinen vielen fleißigen Helfern vertreten. Die Strickfrauen von Carola boten wie immer gut gelaunt ihre Exponate an. Das Familienzentrum Grashalm hatte spezielle Angebote für junge Familien. Selbsthilfegruppen, wie Horizont aus der Ahrenshooper Straße u.a., stellten ihre Möglichkeiten vor, genauso wie die Judoka, die regelmäßig im Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel trainieren.
Höhepunkte auf den Bühne waren natürlich die Tänzer. Die Paartänzer der Silver-Eagle-Line-Dancer eröffneten das Programm und heizten mit Countrymusik und Begeisterung die Stimmung der zahlreichen Besucher an. Dann folgten die Silver-Eagle-Kids, die selbst schwierige Tänze mit gekonnter Leichtigkeit meisterten und mit ihrer Tanzkleidung in Pink-Schwarz einen tollen Anblick boten. Ihnen folgten im Programm die jungen Judoka und die Tanzkiste Berlin.

Kiezfest Malchower See



20. Juni 2018
Fest zum Weltflüchtlingstag

Schon mehrfach hat der OCB den Weltflüchlingstag mit einem Fest, auch für die Kinder und Jugendliche des gegenüberliegenden Wohnheims, organisiert. Wie immer war das Programm vielseitig und bunt wie die Besucher selbst. Das Besondere an diesem Fest war die Organisation. In die Vorbereitung wurden erstmals umfangreich die Kinder und Jugendlichen einbezogen. Vielen wurde dabei klar, welcher Aufwand hinter einem gelungenen Fest steckt.
Am Tag vor der Veranstaltung wurde Kuchen gebacken und bis zuletzt in der Küche gewirbelt und im Freigelände aufgebaut. Beste Voraussetzungen, dass kurz nach 15.00 Uhr das Buffet eröffnet werden konnte und von da ab Stärkung und Getränke bereithielt.
Das offizielle Programm startete mit einer Begrüßung durch die Einrichtungsleiterin Frederike Grabner und an ihrer Seite Hussam als Co-Moderator, praktisch als Sprecher der Kinder und Jugendlichen. Wie stets durften an diesem Tag auch die Altersgrenze unterschritten werden.
Hilfe bekamen die Organisatoren vom zweiten Jugendclub des VaV, dem Kontaktladen VIP, der sich mit einem Geschicklichkeitsstand präsentierten. Auch dabei Mitarbeiter von Gangway und Lichtblick e. V. Zu Besuch kamen Vertreter der Projekte für geflüchtete Menschen "Willkommen-in-Arbeit" - Büro Lichtenberg und "Jugendliche ohne Grenzen".
Das Bühnen-Programm eröffneten die Clowninnen des Duos Sti & Stu mit humorvollen Spielszenen in einem imaginären französischen Restaurant. Schon traditionell dabei HipHoper MC Josh. Nach Kong & Fire gab es dann zum Abschluss Wasserball.


Solidarisches Kiezfest



7./8. Juni 2018
25. Lichtenberger Sozialtage im Lindencenter

Zwei Tage dominierten Stände und Veranstaltungen rund um das Thema soziales Engagement in Lichtenberg das Lindencenter in Hohenschönhausen. Unter den rund 60 Organisationen und Trägern, die an rund 20 Ständen den Besuchern ihre Arbeit und Programme vorstellten, präsentierte sich auch der VaV. Schwerpunkt in diesem Jahr war der Bereich Ambulante Wohnhilfe.
Das vielfältige Programm eröffneten die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin der Abteilung Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit, Birgit Monteiro, und der Gastgeber der Veranstaltung, Center Manager Michael Dittrich.

Birgit Monteiro nutzte mit ihrer Eröffnungsrede die Gelegenheit, auch die Bedeutung Ehrenamtlicher und freiwilligen Engagements zu würdigen und die Träger, Vereine und Organisationen in Lichtenberg als wichtige Partner des Bezirksamtes bei der Arbeit im Kiez hervorzuheben.
Einer guten Tradition folgend, wurden im Anschluss an die Eröffnung der 25. Sozialtage besonders engagierte Bürger mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Insgesamt erhielten sieben Frauen und fünf Männer diese Anerkennung. Erfreulich aus Sicht des VaV, auch zwei Ehrenamtliche der Begegnungsstätte Warnitzer Bogen, die seit 2015 eine Kooperationsprojekt mit dem Bezirksamt ist.
Unter den Ausgezeichneten auch ein syrisches Brüderpaar, das seit 2016 ehrenamtlich im Haus der Generationen (RBO – Rehabilitationszentrum) engagiert die dortige Arbeit unterstützt. In den Laudationen wurden vielfältige Initiativen der Gewürdigten hervorgehoben. Sie leiten Zirkel und Kurse, sichern Veranstaltungen ab, warten die Technik, prägen Projekte und überzeugen mit Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Verständnis für Mitmenschen und besonderer Kreativität.

Nach der Auszeichnung führte der Rundgang der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin auch am Stand des VaV vorbei, wo sich Birgit Monteiro bei zwei Mitarbeiterinnen der Wohnhilfe nicht nur über deren Aufgaben informierte, sondern auch ihr Glück beim Rad drehen versuchte.

Die vielfältigen, meist ernste Themen, die an den Ständen dargestellt wurden, reichten von der Pflegeberatung über Wohnungslosigkeit bis Ehrenamtstätigkeit. Im Kontrast dazu standen die Programmpunkte des Bühnenprogramms. Ob das Duo Chili, die Silver Eagles - Line Dance Tanzkiste Berlin e.V. oder Gipsy Fuego mit einer Kombination aus spanischem Flamenco und ungarischer Gipsy-Tradition, hier erlebten die Zuschauer und Zuhörer unterhaltende und beschwingliche Kost.

Sozialtage 2018


18. Mai 2018
Der V.I.P. Flohmarkt - Schnäppchenjagd für jedermann

Schon vor dem offiziellen Beginn am 18. Mai war das Ausrichterteam beschäftigt. Die einen kümmerten sich um delikate Schnittchen, andere machten Obst zurecht oder drapierten ansprechend verschiedene Leckereien. Schließlich sollten sich Verkäufer wie Käufer bei dem diesjährigen Flohmarkt des Kontaktladens wohlfühlen.

Die Verantwortlichen waren jedenfalls auf alles vorbereitet und während drinnen für das leibliche Wohl hantiert wurde, füllten sich draußen allmählich die Tische auf der großen Freifläche der Einrichtung. Manche Kinder brauchten mehrer Touren, um all ihre Schätze den erwarteten Kunden anzubieten. Von kleinen Plastikfiguren über DVDs bis hin zu Bekleidung in vielen Farben wurde alles feilgeboten, was im Kinderzimmer keine Verwendung mehr hatte. Meist waren die Preisvorstellungen im Zwei- bis Drei-Euro-Bereich, aber Hochwertiges sollte auch schon mal 50 Euro kosten. Wie stets bei Flohmärkten wurde auch hier später bei fast jedem Preis gehandelt und dass man sich nicht einig wurde, gehört zum Geschäft dazu. Bei einer solchen Vielfalt musste man schon geduldig sein. Das fiel gerade den Neulingen unter den Verkäufern nicht leicht, hatten doch gerade sie große Erwartungen an den Markt. Da half es auch nichts, dass ganz professionell eine Geldkassette den finanziellen Erfolg sichern sollte.

Etwas später kamen dann auch Kooperationspartner des Kontaktladens hinzu und beteiligten sich mit eigenen Ständen. So Kollegen der zweiten Jugendfreizeiteinrichtung des VaV, dem OCB, und vom Jugendclub Mikado.
Am Ende der Veranstaltungen erfüllten sich nicht alle Hoffnungen auf gut gefüllte Geldbörsen - aber Spaß hat es allen bereitet und die Verpflegung entschädigte für manch´ entgangenes Geschäft ...

Flohmarkt beim Kontaktladen



1. Mai - Bunte Platte
Der Mai ist gekommen und zum Programm der "Bunten Platte" kamen viele Besucher

Fröhliches Miteinander auf der Wiese am Warnitzer Bogen

1. Mai 2018 - Freundlicherweise hatte der 1. Mai diesmal sogar ausreichend Sonne im Gepäck, so dass die "Bunte Platte" in diesem Jahr wirklich strahlte. Zum zweiten Mal hatte der Bürgerverein Hohenschönhausen das Fest vorbereitet. Sonnenschein und Programm lockten dann auch viele, Kinder, Eltern, Großeltern auf die Grünfläche vor den Warnitzer Bogen. Nur der Wind machte besonders den Ständen zu schaffen. So mussten auch die Vertreter des VaV (Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen) besonders auf alle leichten Standmaterialien Acht geben (oberes kleines Bild).

Echt gut gelaunte Menschenmassen bevölkerten ab 11.00 Uhr das Areal an der Falkenberger Chaussee/Ecke Vincent- van-Gogh-Straße, wo schon traditionell das Treiben von Bürgermeister Michael Grunst und dem obligatorischen "Frühschoppendixiland" eröffnet wurde. Ob die Diskussionsrunde mit Politikern über kommunale Fragen, das Angebot der vielen Vereine oder die Bratwurst vom Grill, alles wurde gerne angenommen. Aktionen zum Mitmachen waren besonders beliebt, wie Airbrushing von KFK (Kietz für Kids), hübsche Ballettröckchen von der Tanz- und Kreativwerkstatt, Sport-Tipps oder die Stricksachen der Gruppe "Die Strickmädels". Und natürlich heizte die Gruppe "Atemlos" mit Schlagern zum Mitsingen die Stimmung kräftig an. Ein wirklich gelungenes Bürger-Fest für alle.




Frühlingsfest
Großen Zuspruch fand auch in diesem Jahr das Wartenberger Frühlingsfest

Sommerfeeling beim Wartenberger Frühlingstag

Am 22. April lud zum 7. Mal der Wartenberger Frühlingstag die Menschen im Kiez ein - und diesmal auch bei bestem Wetter. Zum zweiten Mal fand der Trubel am Wartenberger Bahnhofsvorplatz direkt hinter dem Nachbarschaftshaus statt. Das bewegte und vielseitige Bühnenprogramm, ein Fahrradparcours und zahlreiche Informationen - nicht nur über das Thema Umweltschutz - vieler Vereine und Institutionen aus dem Kiez lockten ca. 900 Menschen aus den Häusern. Sicher waren der Geruch nach Bratwurst und die Aussicht auf ein leckeres Bio-Softeis oder einen veganen Wrap auch nicht ganz unschuldig daran, dass alle großen und kleinen Gäste rundum zufrieden wieder nach Hause gehen konnten.

Die Organistor*innen des Umweltbüros dankten dem Nachbarschaftshaus für die gute Kooperation und alle Mitwirkenden schicken ein großes Dankeschön an die vielen Helfer*innen für ihre Unterstützung.



Wandern zum Krummen See
Mehrere Stationen werden beim "Wandere mit, bleib fit!" angesteuert

Wanderung vorbei an Krummen See, Schloß Dracula und Nottekanal

Wie bestellt strahlte die Sonne am jenem 21. März und erzeugte große Vorfreude bei den 15 Wanderlustigen als der RB24 in Richtung Königs Wusterhausen rollte. Dort angekommen beschrieb Wanderführer Gunther Saß (rechts oben im Bild) die geplante Tour - und los ging es. Als erstes markantes Gebäude auf der rund zwölf km lange Runde wurde die Marie-und-Hermann-Schmidt-Schule passiert, die blinden und sehbehinderten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit des planmäßigen Lernens bis zur 10. Klasse bietet. Sie diente als erstes gemeinsames Fotomotiv (siehe mittleres oberes Foto).
Schon bald danach wurden Pflasterpfade mit Waldboden getauscht und ein kleines Waldstück passiert, dem der Regen der letzten Tage noch anzumerken war. Niemand ließ sich aber davon beirren und alle folgten unverdrossen Wanderführer Gunther. Er lotste die Gruppe dann auch zielsicher zum ersten Ziel, dem Krummen See. Die eingelegte 20-minütige Brotzeit kam allen gelegen, um sich auf die nächste Etappe vorzubereiten.

Nach der Stärkung ging es an die Umrundung des Sees. Nicht ganz einfach, weil die Wege oft schmal und teilweise auch matschig waren. Da war schon ganze Konzentration gefragt. Aber auch das schafften letztlich alle - und noch immer ganz entspannt. Kein Wunder, immerhin waren die meisten Teinehmer*innen erprobte Wanderer, die regelmäßige bei "Wandere mit - bleib fit!" dabei sind. Und das Motto ist Programm. Keiner, die Ältesten hatten immerhin die 80 Lebensjahre bereits erreicht, machte schlapp. Im Gegenteil, Stimmung und Gesprächsstoff blieben stets auf einem hohen Pegel, man war ausgelassen und fröhlich und nahm aber auch aufeinander Rücksicht.
Vom Krummen See führte der Weg nach Schenkendorf, wo nicht nur die Zivilisation mit geteerten Straßen die Gruppe empfing, sondern auch das Schloß Dracula. Leider ist es nach der im Jahr 2008 erfolgten Zwangsversteigerung geschlossen wurden. Die Wandergruppe begnügte sich also mit einem Blick durch den Zaun und strebte dann dem Tagesziel entgegen. Entlang des Nottekanals führte der Weg Richtung KW von wo es per Bahn zurück nach Hohenschönhausen ging.



Line-Dance-Party
Dominik Kätel, Domenic Lenz und Steve Fester (von links) werden ausgezeichnet für ihr soziales Engagement

Bürgerstiftung zeichnet Clubrat des Kontakladens aus

Erstmals fand die von der Bürgerstiftung Lichtenberg initiierte traditionelle Frühlingsgala im Theater an der Parkaue statt. Kirsten Falk, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, dankte zum Auftakt der Veranstaltung am 10. März den Hausherren und auftretenden Künstlern und Künstlerinnen für ihr Engagement. Die Erlöse der Veranstaltung summierten sich auf 3.955,00 Euro, die, wie immer, Lichtenberger Projekten zugutekommen.
Robert Wiese, Lehrer an der Schule am Rathaus, führte durch das bunt gemischte Programm, das die Besucher*innen immer wieder mit starkem Beifall würdigten. Unter ihnen auch Bezirksbürgermeister Michael Grunst.

Einer Tradition der Gala folgend, wurde auch in diesem Jahr die Ehrung der "Lichtenberger Helden" vorgenommen. In Anerkennung ihrer in der Vergangenheit gezeigten couragierten Arbeit erhielt der Clubrat der Jugendfreizeiteinrichtung Kontaktladen V.i.P., deren Träger der VaV Hohenschönhausen ist, die Auszeichnung. Sie wurde stellvertretend für das sechsköpfige Kollektiv von Dominik Kätel, Domenic Lenz und Steve Fester (auf dem Bild von links) aus den Händen von Kirsten Falk und Robert Wiese entgegengenommen. Die Ehrung, die mit einem Preisgeld in Höhe von 300,00 Euro dotiert ist, erkennt an, dass der Clubrat wichtiger Ansprechpartner für die Jugendlichen der Region ist, das pädagogische Team in der täglichen offenen Arbeit unterstützt und das Entwickeln eigener Projekte vorantreibt.
In der Gesamtheit lernen auf diese Weise die Jugendlichen demokratische Prozesse mitzugestalten und spüren, dass ihre Stimme in der Gesellschaft zählt. So wurde im vergangenen Jahr zur Bundestagswahl ein Wahlcafé für die Anwohner*innen am Wahlsonntag eingerichtet und damit Jung und Alt zu politischen Themen bei Kaffee und Kuchen zusammengeführt. Das ist besonders, da freiwilliges, ehrenamtliches und jugendliches Engagement selten geworden ist.



Oberes Bild, von links: Michael Grunst, Marion Scheidler BA, Nicole Triloff CSW, E.U., Evelyn Ulrich, Majel Kundel Gleichstellungsbeauftragte BA)

Lichtenberger Frauenpreis 2018 verliehen

Der 8. März war ein passendes Datum für die Verleihung des diesjährigen Lichtenberger Frauenpreises. Für ihre außergewönliche Arbeit wurden aus diesem Anlass vier Frauen bzw. Projekte nominiert. Ein Zeichen für erfolgreiche Arbeit, dass der VaV Hohenschönhausen mit zwei Nominierungen dabei vertreten war - zum einen Evelyn Ulrich, Geschäftsführerin des Vereins, persönlich und gemeinsam mit der AG Fachtag Alleinerziehende (Informationen dazu weiter unten in einem separaten Beitrag), deren aktives Mitglied sie ist. Weiterhin wurden Monique Mathis von der HOWOGE und das Sozialwerk des dfb nominiert (unteres der beiden Bilder).

In Anwesenheit der Laudatorinnen Gesine Lötzsch, MdB, Heidi Schmidke, Runder Tisch Lichtenberger Frauen, Christina Emmrich, Vorstandsvorsitzende VaV, und Frau Leyh, Frauenhaus Hestia, nahm Bezirksbürgermeister Michael Grunst die Auszeichnung vor und ehrte mit dem Frauenpreis 2018, gemäß Entscheidung der Jury, die AG Fachtag Alleinerziehende (oberes der beiden Bilder - von links: Michael Grunst, Marion Scheidler BA, Nicole Triloff CSW, E.U., Evelyn Ulrich, Majel Kundel Gleichstellungsbeauftragte BA).

Der Vorstand des VaV sagt herzlichen Glückwunsch an Evelyn Ulrich und Ihre Mitstreiterinnen.
Christina Emmrich
im Namen des Vorstandes des VaV



Einblicke in den Berufsorientierungstag des Kontaktladens

Erfolgreicher Berufsorientierungstag im Kontaktladen

Einer Tradition des Vereins für ambulante Versorgung (VaV) folgend wurde in diesem Jahr wieder ein Berufsorientierungstag durchgeführt. Erstmalig prägte die Handschrift der Mitarbeiter der Jugendfreizeiteinrichtung Kontaktladen VIP diese Veranstaltung. In Vorbereitung wurde gemeinsam mit potenziellen Teilnehmer*innen in kleinen Workshops interessierende Berufe ausgewählt, dazu auftretende Fragen festgeschrieben, Plakate gestaltet und sich letztlich auf die Durchführung in Form einer kleinen Messe verständigt, auf der die Jugendlichen die Möglichkeit haben würden, sich über bestimmte Berufe zu informieren. Als Ansprechpartner für die Jugendlichen konnten Securitas Sicherheitsfirma, Zapf Umzüge, Starthilfe Network und die Jugendberufsagentur Lichtenberg gewonnen werden.

Während des Berufsorientierungstages am 22. Februar erhielten die knapp 40 informationssuchenden Jugendlichen der Region 1 detailierte Informationen zum Thema Ausbildung und Vorbereitung darauf. So benannte Frau Helinski, Koordinatorin der Jugendberufsagentur Lichtenberg, vielfältige Unterstützungsangebote und stand für vielfältige Fragen und Anregungen den ganzen Tag zur Verfügung. Dr. M.-Anetta Beyer von Starthilfe Network stellte an Beispielen einzelner Berufe die dafür notwendigen Fähigkeiten dar und glich diese mit den Einschätzungen der Jugendlichen über deren eigenen Fertigkeiten und Interessen ab.
Aber auch die Praktiker*innen erhielten starken Zuspruch. Am Stand der Firma Zapf Umzüge wurden die sieben Arbeitsbereiche und mögliche Ausbildungsplätze vorgestellt. Ebenso konnten sich die Jugendlichen bei der Sicherheitsfirma Securitas über die dort vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten informieren.
Doch auch für die Pausen oder für weiterführende Gespräche hatten die Mitarbeiter des Kontaktladens vorgesorgt - mit einem reichhaltigen Buffet.



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